THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

In den nächsten zehn Jahren dürfte die Direct-Selling-Branche vor dem größten Umbruch und den größten Herausforderungen stehen, die es jemals gab. 

  • Generationen Y und Z bestimmen Zukunft im Network
  • Das Internet hat die Welt verändert
  • Social-Media-Plattformen sind Kontaktbörse für Vertrieb
  • Millionen Mikro-Influencer auf der Suche nach Produkten
  • Hightech-Online-Tools werden Voraussetzung
  • Neue Vergütungspläne werden den alten Breakawy ablösen
  • Das Broadcast-Studio wird das Präsenz-Event ablösen
  • Network-Unternehmen werden zum Hightech-Full-Service-Dienstleister

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Rick Goings: Die Tupperware Legende

Rick Goings erblickte am 13. Oktober 1945 in Wheaton, Illinois das Licht der Welt. Der frühere Top-Manager gilt als Philanthrop und schwört auf zweimal tägliche Transzendentale Meditation. Zurzeit lebt er mit seiner Frau Susan Porcaro-Goings, der Witwe des 1992 verstorbenen Schlagzeugers der Supergroup Toto Jeff Porcaro, in Windermere, USA zusammen.

Schon in seiner Jugend arbeitete Rick Goings nebenher in Einzelhandel und Direktvertrieb.

Nach der High School diente er während des Vietnam-Krieges in der US Navy im Roten Meer. Nach seiner Entlassung als Unteroffizier studierte Goings Geschichte am Guilford College in Greensboro, North Carolina.

Während seines Abschlussjahres gründete er einen Direktvertrieb für Brandmelder Pyro Sentinel Heat Detection System. Seine ersten Vertriebspartner rekrutierte er aus Reihen seiner Kommilitonen und weckte mittels sogenannter „Brandschutzkreuzfahrer“ ein Bewusstsein für Brandschutz in Privathaushalten. Schließlich brach er das College ab und wandelte das Unternehmen in die Franchise Dynamics, Inc. mit Sitz in Charlottesville, Virginia.

1985 bei Avon an Bord gegangen

Nach nur wenigen Jahren hatte Dynamics rund 300 Standorte weltweit. Nachdem die US-Regierung Rauchmelder zur Pflicht machte, verkaufte er das Unternehmen 1985 wegen der Konkurrenz durch den Einzelhandel und ging bei AVON an Bord. Hier war Goings unter anderem Präsident von AVON Deutschland und zuletzt AVON USA. 1992 folgte der Wechsel zu Tupperware.

Von 1997 bis 2017 bei Tupperware

In seine von 1997 bis 2017 reichende Ägide fallen das Umsatzrekordjahr 2013 (> 2,6 Mrd. US-Dollar) sowie den originalen Tupperparty-Vertriebskanal schädigende Experimente wie Onlineshops und Studios genannte Ladenlokale. Aus seiner Vision eines Global Players mit fünf Milliarden US-Dollar Jahresumsatz wurde ein langjähriger Abwärtstrend. 2020 verließ Rick Goings auch den Tupperware-Vorstand und konzentriert sich seitdem auf seine philanthropischen Aktivitäten. (FW)

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