THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

In den nächsten zehn Jahren dürfte die Direct-Selling-Branche vor dem größten Umbruch und den größten Herausforderungen stehen, die es jemals gab. 

  • Generationen Y und Z bestimmen Zukunft im Network
  • Das Internet hat die Welt verändert
  • Social-Media-Plattformen sind Kontaktbörse für Vertrieb
  • Millionen Mikro-Influencer auf der Suche nach Produkten
  • Hightech-Online-Tools werden Voraussetzung
  • Neue Vergütungspläne werden den alten Breakawy ablösen
  • Das Broadcast-Studio wird das Präsenz-Event ablösen
  • Network-Unternehmen werden zum Hightech-Full-Service-Dienstleister

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proWIN Gründer Gabi und Ingolf Winter ziehen sich aus Tagesgeschäft zurück

Bereits zum 1. Januar 2022 ist das Gründerehepaar Gabi und Ingolf Winter aus der Geschäftsleitung des Illinger Network-Marketing-Unternehmens proWIN mit Schwerpunkt symbiontischer Reinigung ausgeschieden und in den Aufsichtsrat gewechselt. Aktuell besteht die Geschäftsleitung aus Mitgründer Stefan Schäfer sowie Sascha und Michael Winter.

proWIN Winter GmbH ist ein Big Player im Direktvertrieb geworden

Während der mehr als ein Vierteljahrhundert umfassenden Ägide von Gabi und Ingolf Winter wuchs das 1995 gegründete Unternehmen proWIN Winter GmbH zu einem der Big Player innerhalb der deutschen Direct-Selling-Branche. Mitte der 1980er-Jahre machte der damalige Umweltminister des Saarlands, Jo Leinen, dem damaligen Chefredakteur und Mitverleger der Zeitschrift Umwelt und Freizeit Ingolf Winter einen Kontakt zu einem Hersteller von Putztüchern.

Die Tücher, die auch grobe Verschmutzungen lediglich mit Wasser beseitigen konnten, begeisterten, wurden damals aber fast nur auf Messen angeboten. Winters entschieden sich, Generalvertreter zu werden und einen Partyvertrieb für diese vom Vorführeffekt lebenden Produkte aufzubauen. Ingolf Winter, der damals auch als persönlicher Assistent Jo Leinens gehandelt wurde, lernte Deutschlands Autobahnen im Rahmen des Vertriebsaufbaus kennen, während Gabi Winter sich neben den beiden Söhnen um Sekretariat, Buchhaltung, Telefonzentrale und Lager kümmerte.

Nachdem erste Konkurrenten auftauchten und der Hersteller sich Innovationen gegenüber verschlossen gezeigt hatte, kam es 1995 zur Trennung. Plötzlich standen die zweifachen Eltern ohne Produktpartner da. Geblieben waren ihnen 15 Angestellte und der gesamte mit ihrer GmbH verbundene Kostenapparat. Anfängliche Überlegungen, das Kapitel Vertrieb ganz zu beenden, wichen mit der Gründung von proWIN, das jetzt in zweiter Generation seine Erfolgsstory fortführt. (FW)

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