THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

In den nächsten zehn Jahren dürfte die Direct-Selling-Branche vor dem größten Umbruch und den größten Herausforderungen stehen, die es jemals gab. 

  • Generationen Y und Z bestimmen Zukunft im Network
  • Das Internet hat die Welt verändert
  • Social-Media-Plattformen sind Kontaktbörse für Vertrieb
  • Millionen Mikro-Influencer auf der Suche nach Produkten
  • Hightech-Online-Tools werden Voraussetzung
  • Neue Vergütungspläne werden den alten Breakawy ablösen
  • Das Broadcast-Studio wird das Präsenz-Event ablösen
  • Network-Unternehmen werden zum Hightech-Full-Service-Dienstleister

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Jesper Nielsen im Network-Marketing gescheitert. War alles Betrug?

Am 10. September 2021 verkündete Jesper Nielsen das Aus für das nach ihm benannte Schmucklabel und damit einhergehend sämtliche Aktivitäten im Network-Marketing. In einer diesbezüglichen Mitteilung des Unternehmens heißt es sinngemäß:

Es tut uns leid! Mit dem heutigen Tag beendet Jesper Nielsen sein globales Engagement im Network-Marketing. In den kommenden Wochen werden wir alle noch ausstehenden Kundenbestellungen ausliefern und bereits verdiente Provisionen an unsere Markenbotschafter auszahlen. Wir möchten ihnen allen für die letzten Jahre danken. Ihr Jesper-Nielsen-Team.

Man darf gespannt sein, ob diese vollmundige Ankündigung ganz oder nur teilweise in die Tat umgesetzt wird. So soll Jesper Nielsen selbst Privatinsolvenz angemeldet haben und deswegen schon länger auf Strohleute angewiesen sein. Auf der Webseite des Unternehmens steht „Entschuldigung, wir arbeiten an der Website“ inklusive anschließendem Dank an die Besucher, für deren Geduld.

Google Treffer zu Jesper Nielsen führen zu personalisierten Online-Shops und zu seitenweise ebay-Kleinanzeigen für Jesper Nielsen Schmuck. Weiterhin liegt die Vermutung nahe, dass der Schmuck zu Niedrigstpreisen über das chinesische ebay-Pendant Ali Baba bezogen wurde und anschließend mit hohem Aufschlag an die Marken-Botschafter verkauft wurde.

Auch einigen erfolgreichen Teambuildern soll fristlos gekündigt worden sein, weil sie offen Missstände ansprachen. Als Incentive gewonnene halbjährige PKW-Überlassungen seien ebenso wenig erfolgt wie die später dafür angebotene Ausgleichszahlungen. (FW)

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