THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

In den nächsten zehn Jahren dürfte die Direct-Selling-Branche vor dem größten Umbruch und den größten Herausforderungen stehen, die es jemals gab. 

  • Generationen Y und Z bestimmen Zukunft im Network
  • Das Internet hat die Welt verändert
  • Social-Media-Plattformen sind Kontaktbörse für Vertrieb
  • Millionen Mikro-Influencer auf der Suche nach Produkten
  • Hightech-Online-Tools werden Voraussetzung
  • Neue Vergütungspläne werden den alten Breakawy ablösen
  • Das Broadcast-Studio wird das Präsenz-Event ablösen
  • Network-Unternehmen werden zum Hightech-Full-Service-Dienstleister

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Avon wird zum Übernahmekandidaten

Avon, das einstige Direct Selling Vorzeigeunternehmen kommt nicht aus dem Abwärtstrend und den negativen Schlagzeilen heraus. Noch 2011 konnte der Kosmetikgigant mit einem Umsatz in Höhe von 11,29 Milliarden Dollar sein allzeitliches Umsatzhoch feiern, aber seitdem geht es steil bergab. Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die weltweiten Umsätze nur noch 8,85 Milliarden Dollar und auch für 2015 sieht es nach weiteren Umsatzeinbrüchen und finsteren Prognosen aus.

Betrugen die Umsätze von Januar bis Juni 2014 noch 4,281 Milliarden Dollar, so lagen diese in 2015 für den gleichen Zeitraum nur noch bei 3,552 Milliarden Dollar. Die Verluste für die ersten sechs Monate betrugen 116,7 Millionen Dollar. Insgesamt ergibt sich für den genannten Zeitraum ein Umsatzminus von 700 Millionen Dollar oder ein Umsatzrückgang von 17 Prozent. Setzt sich die Abwärtsspirale fort, könnte der Umsatz sich bei nur 7,1 bis 7,5 Milliarden Dollar für 2015 einpendeln.

Am 19.10.2015 betrug die Marktkapitalisierung von Avon nur noch 1,6 Milliarden Dollar, was das Direktvertriebsunternehmen zu einem echten Übernahmekandidaten zum Schnäppchenpreis machen könnte. Nach einem Kurseinbruch 2011 hatte die deutsche Unternehmerfamilie Reimann angeboten, Avon für rund 10 Mrd. Dollar in ihren Kosmetikkonzern Coty zu übernehmen. Avon lehnte das Angebot als zu niedrig ab und kündigte stattdessen an, dass Andrea Jung zum 23. April 2012 von Sherilyn McCoy als Vorstandsvorsitzende abgelöst wird.

Die Aktie hat mit einem Kurs von 3,72 Dollar den niedrigsten Stand seit Anfang der 90er Jahre erreicht, während am 29.8.2008 die Aktie des Unternehmens noch bei satten 42,83 Dollar notierte.

Was aus 10.000 Avon Aktien wurde

Wer in der Boomphase von Avon Aktien gekaufte hat, um Versorgungslücken zu decken, der hat viel Geld verloren. Wer spekulativ veranlagt ist, für den könnte der jetzige Aktienkurs für den Einstieg interessant sein.

Stichtag 29.08.2008
10.000 Aktien a 42,83 I $ 420.830,-

Stichtag 19.10.2008
10.000 Aktien a 3,72 I $ 37.200,-

Avon ist eines der ältesten Direktvertriebsunternehmen, das 1886 in New York, Manhattan, von David McConnell unter dem Namen „California Perfume Company“ gegründet und 1939 in Avon Products Inc. umbenannt wurde.

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