Im September 2017 nahm das Leben von Isabel und Marko Rönnecke mit dem Start im Network Marketing bei dem US‑Unternehmen „It Works!“ eine schicksalhafte Wendung. In nur acht Jahren baute das Power-Duo aus Sachsen eine Organisation von rund 28.000 Partnern auf und verdiente kumuliert rund 1,7 Millionen Euro. 2026 entschieden sich Isabel und Marko Rönnecke mit neuer Vision für einen Wechsel zu Partner. Co, wo sie sich in nur drei Monaten unter den Top 15 des Unternehmens weltweit und zur Nummer 1 in Deutschland qualifizieren konnten.
„Eine Frau mit drittem Kind stellt keiner ein“
Die heute 40-jährige Isabel Rönnecke wuchs in Sachsen auf. Vor ihrem Einstieg im Direct Selling absolvierte sie das Abitur sowie zwei IHK-Ausbildungen – zunächst eine kaufmännische Lehre, mit Ende zwanzig eine zweite zur Immobilienkauffrau. Trotz dieser Qualifikationen verdiente sie nach eigenen Angaben in keinem Angestelltenverhältnis mehr als 1.700 Euro netto. Den entscheidenden Wendepunkt brachte ein Telefonat mit ihrem damaligen Vorgesetzten während der dritten Schwangerschaft: „Eine Frau mit drittem Kind stellt keiner ein“, soll dieser ihr gesagt haben. Für Isabel Rönnecke wurde der Satz zum Auslöser einer beruflichen Neuausrichtung.
Zufälliger Einstieg in eine neue Branche
Den eigentlichen Start im Network Marketing erlebte Isabel Rönnecke im September 2017 zunächst als Kundin. Nach ihrer zweiten Schwangerschaft bestellte sie Produkte des US-Unternehmens It Works!, ohne zu wissen, dass es sich um ein Direct-Selling-Modell handelte. „Ich wollte abnehmen“, beschreibt sie heute den damaligen Anlass. Aus dem Wunsch nach mehr Wohlbefinden entwickelte sich binnen weniger Wochen ein Geschäft. Nach drei Monaten erreichte sie bereits die Karrierestufe Diamond bei It Works!.

Acht Jahre Aufbau und ein Familienbusiness
In weniger als zwei Jahren verließ Isabel Rönnecke das Angestelltenverhältnis. 2021 kündigte ihr Ehemann Marko seine Vollzeitstelle und stieg ins gemeinsame Geschäft ein. Während Isabel Rönnecke nach außen das Gesicht des Unternehmens blieb, übernahm er die interne Betreuung sowie die Ausbildung der Organisation und hielt ihr den Rücken frei, was dazu führte, dass sie 2023 die höchste Karrierestufe des Unternehmens erreichten. Über einen Zeitraum von acht Jahren baute das Ehepaar eine Organisation von rund 28.000 Partnern auf, wobei das kumulierte Einkommen bei etwa 1,7 Millionen Euro lag. „Network Marketing hat unser Leben grundlegend verändert“, so Marko Rönnecke.Â
Verkauf des alten Unternehmens war eine große Herausforderung
Anfang 2026 stand das Ehepaar vor einer neuen Herausforderung. Das US-Unternehmen, für das sie jahrelang tätig waren, wurde verkauft und durch die neuen Eigentümer wurde eine andere Ausrichtung, was die Unternehmensphilosophie betrifft, eingeschlagen sowie zahlreiche Veränderungen eingeleitet, mit denen sich das Power-Couple nicht identifizieren konnte.Â
Letztlich fiel der Entschluss, einen Neustart zu wagen und die Sicherheit aufzugeben, die aus dem bisherigen Einkommen resultierte, um ein neues Kapitel aufzuschlagen. „Das war eine der schwersten Entscheidungen unseres Lebens, weil dieses Business unsere Existenz war“, erklärt Isabel Rönnecke rückblickend.
Im Hintergrund spielten die Empfehlung, sowie der Rat einer langjährigen Vertrauensperson aus der Branche eine zentrale Rolle, die selbst über jahrzehntelange Erfahrung im Network Marketing verfügt.Â

Drei Monate bei Partner. Co – Rang eins in Deutschland
2026 starteten Isabel und Marko Rönnecke bei Partner. Co. Bereits in der ersten Geschäftswoche qualifizierten sie sich für die Position „Chairperson 1“. Innerhalb von drei Monaten platzierte sich das Paar nach Unternehmensangaben unter den Top 15 weltweit und auf Rang 1 im deutschsprachigen Markt. Vier persönlich gesponserte Erstlinien bilden den Kern einer Organisation, die zum aktuellen Stand mittlerweile aus über 400 eingeschriebenen Vertriebspartnern besteht. Das höchste bisher erzielte Monatseinkommen lag laut Isabel Rönnecke bei beachtlichen 20.955 Euro, wobei sich das kumulierte Einkommen auf schätzungsweise 100.000 Euro seit dem Start belaufen dürfte.
Persönliche Betreuung und duplizierbare Systeme
Im Mittelpunkt der Arbeitsweise steht die persönliche Betreuung der Vertriebspartner. Isabel Rönnecke begleitet Einsteiger eng beim Aufbau ihrer eigenen Geschichte und ihrer Kommunikation auf Instagram, TikTok und Facebook. „Kein Copy-Paste, kein Schema F – sondern ihre eigene Stimme“, lautet ihr Anspruch. Marko Rönnecke verantwortet im Hintergrund die strukturierte Ausbildung und stellt dem Team duplizierbare Vorlagen für Direktnachrichten, Content und Onboarding zur Verfügung. Ergänzt wird das Programm durch externe Trainer und Gastsprecher. „Wir führen das Business gemeinsam und aus ganzem Herzen“, beschreibt Isabel Rönnecke die Aufgabenteilung.
„Hör auf zu verkaufen und fang an zuzuhören“
Aus acht Jahren Praxis leitet Isabel Rönnecke konkrete Empfehlungen ab. „Ablehnung ist kein Nein zu dir als Mensch, es ist ein Nein zu diesem Moment“, gibt sie Einsteigern mit auf den Weg. Ebenso zentral: „Baue keine Struktur auf, sondern baue Menschen auf.“ Konsistenz statt Sprints, Zuhören statt Verkaufen – diese Prinzipien wiederholt sie in der täglichen Teamarbeit. Ihre drei Leitwerte definieren Isabel und Marko Rönnecke als Ehrlichkeit, Eigenverantwortung und Freiheit. Als persönliches Motto zitiert das Ehepaar einen Dreiklang: „Living is giving. Umsatz kommt von umsetzen. Walk the talk!“
Mindset, Vision und Mission
Den Kern ihres Mindsets formuliert Isabel Rönnecke als Absage an Fremdbestimmung: „Ich arbeite für meine eigenen Ziele, nie wieder für die von anderen.“ Eigenverantwortung, Lernbereitschaft und Disziplin gelten ihr als die entscheidenden Hebel im Direct Selling. „Disziplin schlägt Motivation jeden Tag“, gibt sie als Leitsatz an Einsteiger weiter. Persönlichkeitsentwicklung versteht sie als integralen Bestandteil des Geschäftsmodells. „Ich helfe Menschen, sich von Kopf bis Bankkonto zu transformieren“, beschreibt sie ihre Mission. Mittelfristig zielt das Ehepaar darauf, den deutschsprachigen Markt bei Partner. Co weiter auszubauen und insbesondere Müttern zu zeigen, dass Familie und finanzielle Selbstbestimmung kein Widerspruch sein müssen.






























