Eliseo Molinari und Trinidad Garcia verloren 2008 durch die internationale Finanzkrise im Alter von 45 ihre Existenzgrundlage, als sie ihre Restaurants in Spanien aufgeben mussten. Drei Jahre später standen sie bei der Eröffnung der PM-International-Niederlassung auf der Iberischen Halbinsel bei „Stunde Null“ in der ersten Reihe: ohne Plan B, ohne Kontakte, ohne Budget, aber mit dem festen Willen, erfolgreich zu werden. Innerhalb von nur zwölf Monaten erreichte das Powerduo das Presidents Team, und während andere aufhörten, machten sie einfach weiter. Heute zählen sie als „Champions League“-Member nicht nur zu den Pionieren des spanischen PM-Marktes, sondern auch zu den erfolgreichsten Vertriebspartnern des Unternehmens weltweit.
Ein Land zwischen Aufruhr und Zusammenbruch
Die Wirtschaftskrise in Spanien ab 2008 traf das Land in einer Phase scheinbarer Stabilität. Auslöser war das Platzen einer über Jahre gewachsenen Immobilienblase, die eng mit günstigen Krediten und einer expansiven Bauwirtschaft verbunden war. Mit der internationalen Finanzkrise brach der Immobilienmarkt ein, Banken gerieten unter Druck, zahlreiche Bauprojekte wurden gestoppt. Die Arbeitslosigkeit stieg rasant an und erreichte in den Folgejahren Höchststände von über 25 Prozent, bei jungen Menschen sogar deutlich mehr. Staatliche Einnahmen sanken, während gleichzeitig die Ausgaben für Sozialleistungen zunahmen. In der Folge leitete die Regierung Sparmaßnahmen und Strukturreformen ein, begleitet von Protesten in weiten Teilen der Bevölkerung. Die Krise führte zu einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zäsur. Wer in diesem Klima ein Geschäft aufbauen wollte, benötigte Mut, Durchhaltevermögen, eine optimistische Grundhaltung und eine alles übertreffende Vision, um ein gesetztes Ziel zu erreichen.Â
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Vom Restaurant in die Existenzkrise
Eliseo Molinari und Trinidad Garcia hatten sich beruflich mehrfach neu erfunden, bevor die Krise sie mit voller Wucht traf. Aus der italienischen Reifenbranche kommend, lebten sie 20 Jahre in der Schweiz und wagten anschließend in Spanien den Schritt in die Gastronomie. Als durch die globale Finanzkrise die Gäste ausblieben, musste das Unternehmerduo die Restaurants schließen und bei null wieder durchstarten. Den Direktvertrieb kannten sie bis dahin nur aus flüchtigen Berührungspunkten. Im August 2008 stiegen sie bei ACN ein, und sammelten dort zwei Jahre Erfahrungen, suchten jedoch parallel aus gesundheitlichen Gründen nach ganzheitlichen Produkten.

Der Moment, der alles veränderte
Die Suche führte Molinari und Garcia zu PM International – und das Timing erwies sich als Fügung. Das Unternehmen eröffnete im Oktober 2011 seine Niederlassung für die Iberische Halbinsel, und das Paar stand bei der Präsentation in der ersten Reihe. Lutz Bläcker, Hege Bläcker und Sascha Gamper leiteten die Markteinführung in Spanien und Portugal und wurden in den Folgejahren zu fundamentalen Stützen. Entscheidend jedoch war die Begegnung mit Gründer Rolf Sorg.
„Als Rolf Sorg über das Thema Vermächtnis sprach, war das für uns der entscheidende Punkt, um definitiv unser neues berufliches Zuhause zu finden“, erinnert sich Eliseo Molinari. Dass PM-International ein deutsches Unternehmen war, gab zusätzlich Vertrauen, denn durch die Zeit in der Schweiz hatte das Paar mit dieser Geschäftskultur gute Erfahrungen gemacht. „Wir haben uns entschieden, dieses Mal ernsthaft zu starten, ohne Plan B“, fassen Eliseo Molinari und Trinidad Garcia das Gefühl der Entschlossenheit zusammen, mit der beide einstiegen.

Tausende Kilometer durch die Halbinsel
Was folgte, glich einer Pionierarbeit unter extremen Bedingungen. Ohne Branchenwissen, ohne Testimonials und ohne finanziellen Rückhalt fuhren die beiden „Spanien-Pioniere“ tausende Kilometer quer durch Spanien und Portugal, um die Vision von Rolf Sorg zu verbreiten. Soziale Netzwerke spielten 2011 für den Geschäftsaufbau noch keine Rolle, Online-Kontakte gab es nicht. Alles musste von Grund auf entstehen – persönlich, vor Ort, von Gespräch zu Gespräch. Die Leidenschaft und die Entschlossenheit, keinen Weg zu scheuen, und keine Möglichkeit auszulassen, trugen Früchte: Nach zwölf Monaten erreichten sie das Presidents Team, nach zweieinhalb Jahren die Karrierestufe „Silver President“.
Sieben harte Pionierjahre durchstanden
Die ersten fünf bis sieben Jahre bei PM International beschreibt Molinari als alles andere als einfach. Was das Paar mental trug, war die Unterstützung der eigenen Familie. Ihre beiden Söhne standen stets an ihrer Seite. „Heutzutage ihre Verwirklichung zu sehen und eine große Chance vor uns zu haben, ist der größte Erfolg unseres Lebens“, sagen Eliseo Molinari und Trinidad Garcia. Auch Wegbegleiter außerhalb der Familie prägten den Aufstieg an die Spitze bei PM: Larry Thompson und Taylor Thompson brachten mit ihren Schulungen in Spanien wertvolle Impulse für den Teamaufbau. Und Rolf Sorg sowie Vicky Sorg blieben für Molinari und Garcia immer das Vorbild, an dem sie sich dauerhaft orientierten. „Rolf und Vicky sind für uns unsere Idole. Durch PM konnten wir unser Leben komplett neu gestalten. Das werden wir nie vergessen“, bekräftigen die beiden.
Disziplin als Geschäftsprinzip
Die Arbeitsweise von Molinari und Garcia folgt einem klaren Grundsatz: dauerhaft aktiv an der ersten Linie arbeiten, die Teams konsequent begleiten und jene Denkweise fördern, die für den Geschäftsaufbau notwendig ist. „Unsere Mentalität ist und wird immer dieselbe sein: Menschen zu finden, die ihre ‚schlafenden Seelen‘ erwecken wollen, um einen Traumlebensstil zu erreichen“, fasst Eliseo Molinari zusammen. An angehende Vertriebspartner richtet er einen nüchternen Rat: einen klaren Lebenszweck definieren, eine feste Entscheidung treffen, diszipliniert handeln und sich nicht von Ablenkungen leiten lassen. „Sei ständig aktiv mit neuen Linien und hilf dem neuen Teampartner, schnell Manager zu werden“, ergänzt er.

Vision eines Generationswechsels
Das Motiv, das Eliseo Molinari und Trinidad Garcia heute leitet, reicht weit über persönliche Karriereziele hinaus. Sie verstehen ihre Arbeit als Auftrag, eine Generation von Vertriebspartnern mit Werten zu formen, andere Unternehmen zu respektieren und Ethik konsequent an erste Stelle zu setzen. „Die Unkenntnis über Network Marketing auf der Halbinsel ist groß, und deshalb werden wir Schritt für Schritt den Generationswechsel fortsetzen“, erklärt der Topleader. Ihr Ziel für die kommenden Jahre: die Silver Champions League erreichen und die eigene Familie in der Champions League begleiten. Eliseo Molinari und Trinidad Garcia, heute 63 Jahre alt, leben seit fünf Jahren in Andorra, haben drei Kinder und sieben Enkelkinder.
Erfahrung kennt keinen Ersatz
Wenn Eliseo Molinari auf seine Karriere zurückblickt, verdichtet sich seine Überzeugung zu einem Leitsatz: Jeder muss seine Erfahrungen machen – es gibt keine Abkürzungen im Leben. „Glaube an dich selbst, habe einen unerschütterlichen Glauben, und höre nicht auf Menschen, die selbst nie Erfolg hatten – das ist die Mehrheit“, sagt er. Die klare Vision, warum man antrete und was das eigene Lebensziel sei, helfe dabei, die entscheidenden Schritte zu gehen. Es gelte, fünf Schlüsselpersonen zu finden, die dem eigenen Weg folgten. Und nur durch aktives Handeln entwickle man jene Kompetenz, die Molinari schlicht „Wissen“ nennt.






























