Posthumes Vermächtnis
Seine letzten Monate verbrachte Dr. Müller-Meerkatz mit seiner Familie in den bayerischen Bergen. Bis zuletzt arbeitete er an seinem autobiografischen Buch, das seine persönliche Lebensgeschichte erzählt – „ehrlich, ungeschönt und mit einem Blick auf die Höhen und Tiefen, die ihn geprägt haben“. Entsprechend seinem letzten Willen kommen alle Erlöse aus seinem Buch Kindern zugute.
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Beständigkeit und Disziplin waren das Credo der Amway-Legende
Dr. Peter Müller-Meerkatz wurde am 1. April 1940 in Oldenburg, Deutschland, geboren und war mit Eva Müller-Meerkatz (1945) verheiratet. Dr. Peter Müller-Meerkatz studierte Volkswirtschaft (Politische Ökonomie) und erwarb einen Doktortitel (Ph.D.) in Wirtschaftswissenschaften. Während seiner Universitätslaufbahn war er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Augsburg im Fachbereich Makroökonomie tätig. In dieser Zeit veröffentlichte er gemeinsam mit Kollegen mehrere wirtschaftswissenschaftliche Fachbücher. Eva Müller-Meerkatz war ebenfalls akademisch ausgebildet und arbeitete als Betriebswirtin. Beide waren zur Zeit ihres Amway-Einstiegs an der Universität Augsburg beschäftigt.
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1967 mit Amway gestartet
Die Müller-Meerkatz begannen ihre Amway-Laufbahn im Februar 1976 als 825. Geschäftspartner der Amway GmbH in Deutschland. Der Einstieg erfolgte durch eine Zeitungsanzeige, die zusätzliches Einkommen ohne großes finanzielles Risiko versprach. Ein befreundeter amerikanischer Offizier bestätigte die Seriosität des Unternehmens und erwähnte, dass Menschen damit bereits Millionäre geworden seien. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur sieben Amway-Produkte und Network Marketing befand sich in den Anfängen. In nur drei Jahren bauten Eva und Dr. Peter Müller-Meerkatz ein weltumspannendes Geschäft auf und legten damit das Fundament für zahlreiche Erfolgsgeschichten von Amway in Deutschland.
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Stepstones
Eva und Dr. Peter Müller-Meerkatz stellten in der Amway-Geschichte mehrere Rekorde auf und erreichten in nur 34 Monaten den Status Crown Ambassador.
1976:
11. Februar: Registrierung als Amway-Berater
31. März: Silber
31. Mai: Platin, Rubin und Pearl gleichzeitig – erste derartige Qualifikation in der Amway-Geschichte
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1977:
28. Februar: Smaragd – erster Smaragd in Deutschland
30. April: Diamant – erster Diamant in Europa
31. Oktober: Doppel Diamant – erster in Europa
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1978:
30. Juni: Dreifach Diamant –Â erster in Europa
30. November: Krone – erste Krone außerhalb Amerikas
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1979:
31. Januar: Kronenbotschafter – erster außerhalb Amerikas, dritter weltweit
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Bereits nach vier Monaten war ihr Geschäft so erfolgreich, dass sie ihre akademischen Karrieren bei der Universität Augsburg aufgaben, um sich hauptberuflich dem Amway-Geschäft zu widmen.
Spätere Qualifikationen:
31. August 1992: Ultimate Crown Ambassador
31. August 1996: Founders Distinguished Service Award (damals Amways höchste Auszeichnung)
31. August 2002: Founders Kronenbotschafter
31. August 2005: Founders Kronenbotschafter 40 FAA
31. August 2008: Founders Kronenbotschafter 50 FAA
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Geschäftliche Expansion und das TOP4-System
Nach ihrem frühen Erfolg entwickelten die Müller-Meerkatz das TOP4-Schulungssystem, das zum Schlüssel ihres Erfolgs im Network-Marketing wurde. Dieses System ermöglichte es ihren Geschäftspartnern, ihre Erfolgsstrategien zu replizieren. Das kleine Dorf, in dem sie lebten, wurde schnell zum Mittelpunkt des deutschen Amway-Geschäfts. Ihre Organisation expandierte später international:
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Geografische Expansion:
Deutschland: Pionierarbeit in Westdeutschland
Ostdeutschland: Zwei Jahre Aufbau nach der Wiedervereinigung
Polen und Tschechien: Qualifikation als Smaragd
Russland und Tschechien: 2008 Qualifikation als Diamant, Founders Diamant und Founders Exekutiv Diamant
Weitere Länder: Expansion in über 30 Länder
Die TOP4-Familie hilft heute weltweit tausenden Menschen, ihre Erfolgsgeschichte fortzusetzen. Die Organisation umfasst mehr als 750.000 aktive IBOs in verschiedenen Ländern.
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Soziale Verantwortung und philanthropische Aktivitäten
Eva und Peter Müller-Meerkatz waren sich stets ihrer sozialen Verantwortung bewusst und engagierten sich in zahlreichen gemeinnützigen Projekten:
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Lokale Projekte:
Finanzierung der Restaurierung der mittelalterlichen Kapelle in ihrem Dorf
Spende eines speziell ausgerüsteten Minibusses für Behinderte an den örtlichen Johanniterverein
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Internationale Hilfsprojekte:
Vietnam: Unterstützung von Kindern in Thai Ngyen (Nordvietnam)
Vietnam: Finanzierung eines Waisenhauses in Saigon
Russland: Hilfe für behinderte Kinder in St. Petersburg
Thailand: Großzügige Unterstützung der „Operation Smile“-Stiftung von Amway
Ihr jährlicher TOP4-Konvent war stets eine gemeinnützige Veranstaltung – jeder Überschuss kam wohltätigen Projekten zugute.






























