Dirk Jakob ist seit 45 Jahren als Coach & Trainer, Consultant und Co.-Founder der hajoona GmbH eine feste Instanz in der Network-Marketing-Branche, der diese in Deutschland über die letzten Jahrzehnte positiv mitgeprägt hat. Mit Scharfsinn und Insiderwissen beleuchtet Dirk Jakob in seinem neuesten Artikel aktuelle Parameter, technische Innovationen, weltpolitische Ereignisse und Zahlen, Daten, Fakten, die dazu führen werden, das Network Marketing vor dem nächsten Boom steht.
Warum Network-Marketing gerade jetzt und in Europa wieder starke Zuwächse haben wird!
Dirk Jakob: „Seit Jahrzehnten spekuliert man über diese Branche, die Wenigsten kennen sich aus – aber alle haben eine Meinung. Die sind oft nicht fundiert und bestehen zumeist aus Parolen von Menschen, die in dieser Branche gescheitert sind und über keine Selbstreflexion verfügen. Wobei auch hier schon die erste Hürde genannt wurde: Selbstreflexion! Das bedeutet, sich und sein Verhalten infrage zu stellen, um es ggf. anzupassen.“ Was spricht also – gerade in dieser Zeit – für den Direktvertrieb und das Network-Marketing und wird die Entwicklung der Branche extrem beschleunigen?
1. Die technischen Hürden der Vergangenheit sind komplett weg
Zoom, WhatsApp-Gruppen, Stripe, internationale Banken – alles kinderleicht. Was früher noch teure Replikations-Websites und Lagerlogistik benötigte, geht heute mit Notion, ClickUp & Zoom. Mit FaceTime kann man auf der ganzen Welt Auge in Auge mit Menschen sprechen – zum Telefontarif.
2. Gen Z liebt „Community + Geld verdienen“
TikTok und Instagram sind voll von „Wie ich mit 23 finanziell frei wurde“-Stories. Network Marketing wird (wieder und anders) sexy verpackt („Social Selling“, „Community Commerce“, „Creator Economy“) mit gleichzeitigen persönlichen Treffen Gleichgesinnter.
Generation Y und Z legen viel Wert auf eine sinnstiftende Arbeit, Flexibilität und Work-Life-Integration. Für viele ist Homeoffice längst Standard, doch sie schätzen auch die Chance, lokal und international Projekte zu wählen, unterwegs zu sein oder selbstbestimmt von überall zu arbeiten. Eine Tätigkeit im Network-Marketing ermöglicht dies, indem sie neben dem (möglichen) Haupterwerb zusätzliche Freiheiten schafft und alternative Lebensmodelle begünstigt.
3. Startkapital fast null
Klassische Selbstständigkeit ist für die meisten unbezahlbar und die Unwägbarkeiten durch Behördengänge, unbezahlbare Rohstoffpreise und Änderung des Verhaltens eines Großteils der Verbraucher wird zum extremen, existenziellen Risiko. Bei guten Network-Marketing-Unternehmen braucht man oft nur 80 bis 400 € für den Einstieg + monatlich einen kleinen Betrag für Tools/Produkte und Weiterbildung.
4. KI erleichtert das operative Geschäft
Die lästigen Teile (Pläne, Tracking, Werbung) werden – je nachdem, wie man es programmiert und sich hier engagiert – von KI übernommen. Der „Distributor“ muss nur noch Kontakte aufbauen, verkaufen und coachen (möglichst mit einem bewährten System) → perfekte Hebelwirkung. Gleichzeitig ist aber der persönliche Kontakt – insbesondere zur Bindung und Beziehungspflege – extrem wichtig.
5. KI und Automatisierung wird für einen massiven Zufluss von Menschen sorgen, die sich neu orientieren müssen
KI verändert die Arbeitswelt – darüber sind sich alle einig! Wir kennen die Kassen im Supermarkt, die wir selbst bedienen … Self-Order-Terminals in (Schnell-)Restaurants … Lektoren, die Texte korrigieren (der Text wird von der KI geprüft und gleich berichtigt)… Grafiker – wir geben in die KI ein, was wir wünschen, und schon wird es erstellt … Beantwortung von allgemeinen Rechtsfragen … Hausaufgabenhilfe … steuerliche Tipps … die Reihe ist endlos und wird sind noch lange nicht da, wo es hingeht. Dadurch werden unendlich viele Jobs wegfallen. Denken Sie nur daran, wie sich das Bankwesen verändert hat …
In China werden schon Roboter bei der Pflege von bettlägerigen Kranken und alten Menschen eingesetzt, Bedienungen werden durch Automaten ersetzt, Apps erledigen das, was früher Steuerfachgehilfen gemacht haben. Neue Zeiten brechen an. Aber mal ehrlich – war das nicht in der letzten, vorletzten Generation genauso?!
6. Durch das Wachstum der Weltbevölkerung bekommen Themen wie Arbeitsplatzbeschaffung, Gesundheit und Ernährung eine viel größere Dynamik
Die Weltbevölkerung wächst jährlich um etwa 80 bis 90 Millionen Menschen, was etwa der Größe Deutschlands entspricht. Durch die Internationalisierung ist die Welt immer mehr vernetzt und in vielen, vor allem ärmeren Regionen, kann das bestehende Gesundheitswesen mit dem schnellen Zuwachs kaum Schritt halten; das hat Auswirkungen auf alle.
Steigende Bevölkerungszahlen bedeuten, dass mehr Arbeitsplätze geschaffen und die Ernährung von immer mehr Menschen gesichert werden muss. Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass bis 2050 rund zehn Milliarden Menschen versorgt werden müssen – das verlangt fast doppelt so viel Produktion von Lebensmitteln wie heute.
7. Ernährung & Gesundheit sind emotional extrem hoch aufgeladen – und das kann KI nicht übermitteln.
Menschen erzählen von sich aus weiter, wenn sie z. B. 10 kg abgenommen haben, Allergien verschwinden, sie wieder fitter werden oder ihre Hashimoto-Symptome weg sind → das virale Potenzial ist riesig. Banken, Baumärkte … kaum eine Branche, in der es keine abgewandelten, simplen „Affiliateprogramme“ gibt.
8. Wirtschaftliche Diskrepanz zwischen Arm und Reich wird immer größer
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst kontinuierlich. Weltweit profitieren Superreiche von Vermögenszuwächsen, während die Löhne vieler Menschen stagnieren oder nur langsam steigen. Ursachen dafür sind unter anderem Globalisierung, technischer Wandel und die Macht großer Finanzinvestoren. Das Resultat: Für viele Menschen wird eine einzige Einkommensquelle immer unsicherer, und eine zusätzliche Einnahme wird zunehmend notwendig, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten.
9. Rentensystem: Zunehmende Unsicherheit
Das Rentensystem in Deutschland steht unter massivem Reformdruck. Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Rentner aufkommen – was mittelfristig die Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rente bedroht und sogar junge Politiker umtreibt. Experten und politische Akteure warnen schon länger davor, dass das System in der aktuellen Form nicht zukunftssicher ist; eine Zusatzverdienstmöglichkeit wird daher für viele als Absicherung gegen Altersarmut immer wichtiger.
10. Internationale Vernetzung durch Social Media
Soziale Netzwerke wie LinkedIn machen es heute einfach, weltweit Kontakte zu knüpfen, sich weiterzubilden und berufliche Chancen wahrzunehmen. Fachkräfte nutzen diese Tools, um neben ihrer Haupttätigkeit internationale Projekte oder Nebenjobs zu finden – die Digitalisierung baut geografische Barrieren ab und eröffnet neue Märkte.
11. Zwischenmenschlicher Kontakt mit Gleichgesinnten
Gerade durch flexible Modelle, Freelance-Plattformen oder digitale Communities ist es für viele Menschen zunehmend bedeutsam, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, voneinander zu lernen und Unterstützung zu erhalten. Soziale Bindungen im Arbeitsumfeld stärken Teamgeist, steigern die Zufriedenheit und haben nachweislich positive Effekte auf Produktivität und Resilienz – sei es als Hauptbeschäftigung oder im Nebenberuf.
12. Zahlen, Daten Fakten – diese Zahlen stammen aus offiziellen, verifizierten und überprüfbaren Quellen
Ein absoluter Vergleich (Anzahl der Beschäftigten)
In den USA gibt es 12.990.000 aktive Personen in der Branche (verifiziert, davon ca. 6,7 Millionen aktive Distributoren 2023, Tendenz stabil bis 2025).
In Deutschland gibt es hingegen „nur“ registrierte Personen (verifiziert: ca. 800.000–900.000 aktive Distributoren 2023/2024, Anstieg erwartet). Die Differenz: Die USA haben 12.110.000 mehr Beschäftigte im Direktvertrieb als Deutschland (12.990.000 – 880.000 = 12.110.000).
Der Faktor: Die USA-Zahl ist 14,76-mal höher als in Deutschland (12.990.000 ÷ 880.000 ≈ 14,76).
Ein relativer Vergleich (Bezug zur Gesamtbevölkerung)
Der Direktvertrieb ist in den USA pro Kopf deutlich stärker vertreten, da das Land größer ist (Bevölkerung USA: ca. 341 Millionen; Deutschland: ca. 84 Millionen, Stand 2025).
Der Anteil der Bevölkerung in den USA: 12.990.000 / 341.000.000 ≈ 3,81 % der Gesamtbevölkerung
Der Anteil in Deutschland: 880.000 / 84.000.000 ≈ 1,05 % der Bevölkerung.
Der Vergleich: Die USA haben 3,63-mal höheren Bevölkerungsanteil (3,81 % ÷ 1,05 % ≈ 3,63). Das zeigt: Der Direktvertrieb und Network-Marketing ist in den USA weitaus größer, gesellschaftsfähiger und wird vie objektiver wahrgenommen.
Sie meinen, dass das ja eine Ausnahme ist?!? WEIT GEFEHLT – schauen Sie sich diese Zahlen an:
Der absolute Vergleich (Anzahl der Beschäftigten)
– USA: 12.990.000 (~6,7 Mio. aktive Distributoren, aber inkl. Käufer/Teilnehmer ~13 Millionen Menschen).
– Thailand: 11.000.000 (stabil ~10–11 Mio. 2025).
– Indonesien: 8.000.000 (verifiziert: 8,065 Mio. in 2023).
– Malaysia: 8.000.000 (verifiziert: ~8 Mio., mit einigen Quellen bei 4 Mio. aktiven, aber inkl. Teilzeit ~8 Mio.).
– Südkorea: 6.800.000 (verifiziert: ~7,1 Mio. in 2023, Tendenz stabil).
Der relative Vergleich (Anteil an der Gesamtbevölkerung) ist noch eindrucksvoller, denn pro Kopf ist der Direktvertrieb in Asien (besonders Südkorea und Malaysia) viel stärker als in den USA oder DE – ein kultureller Megatrend (z. B. Wellness-Produkte, flexible Nebenjobs für Frauen/Gen Z).
• USA: 12.990.000 / 341.000.000 ≈ 3,81 % der Gesamtbevölkerung in der Branche.
• Deutschland: 880.000 / 84.000.000 ≈ 1,05 % der Gesamtbevölkerung in der Branche.
• Thailand: 11.000.000 / 71.600.000 ≈ 15,36 % der Gesamtbevölkerung in der Branche (14,6-mal höher als USA; 14,6-mal höher als DE).
• Malaysia: 8.000.000 / 36.000.000 ≈ 22,22 % der Gesamtbevölkerung in der Branche (5,83-mal USA; 21,16-mal DE) – höchste Penetration weltweit!
• Südkorea: 6.800.000 / 51.700.000 ≈ 13,15 % (3,45-mal USA; 12,52-mal DE).
Hier also die Vergleichsfaktoren zu DE als Basis, da es z. Zt. der kleinste Markt ist. Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, Deutschland (und in Österreich und der Schweiz ist es nicht viel anders) ist ein ENTWICKLUNGSLAND, wenn es um diese alternative Vertriebsform geht, denn … die USA hat einen 3,63-mal höheren Anteil, Thailand 14,6-mal höher, Malaysia 21,16-mal und Südkorea 12,52-mal höher als in Deutschland
Diese Entwicklungen zeigen, dass eine Tätigkeit im Network-Marketing für finanzielle Sicherheit, berufliche Weiterentwicklung, soziale Vernetzung und flexible Lebensgestaltung heute oft mehr Notwendigkeit als Luxus ist; so wie in vielen anderen Ländern auch.
Warum dies so ist, ist teilweise sicher Spekulation. Aus Erfahrung heraus kann ich aber sagen:
Dem Großteil der deutschen Bevölkerung ging es in der Vergangenheit so gut, dass sie es schlicht & einfach nicht brauchten. Wir haben die Nase über die gerümpft, die in der Branche aktiv waren: „Der scheint es aber nötig zu haben …“
- 99 % der Bevölkerung hat einfach keine Ahnung! Sie kennen den Unterschied zwischen unseriösen und verbotenen Schneeball- oder Ponzisystemen und legalen Network-Marketing, PersonalFranchise & Direktvertrieben nicht. Für sie wird “alles in einen Topf” geworfen.
- Medien befeuern die Vorurteile sogar noch. Warum? Sicher geben Direktvertriebs- und Network-Marketing-Unternehmen nicht ansatzweise so viel für Werbung aus wie herkömmliche Vertriebe; und von Werbung leben diese Sender. Ein Schelm, der Böses bei den „Negativberichten“ zu dieser Branche denkt. Das Geld wird lieber an die verteilt, die SELBST Werbung machen und Produktbotschafter sind. Außerdem weise ich da auch nochmals auf Punkt 2 hin … Ahnungslosigkeit und schlechte Recherche!
- Deutsche haben i.d. R. zu wenig Unternehmergeist! Sie lassen sich lieber für wenig Geld anstellen (mit einer kurzen Kündigungsfrist) und machen sich dann gegenseitig vor, doch etwas „Sicheres“ zu haben. Ganz im Sinne der Großen …
- Bei uns gibt es eher die „Cancel Culture“ als die “good touch” Mentalität. Was meine ich damit? In Deutschland rümpft man eher die Nase, wenn jemand gescheitert ist, zieht über ihn/ sie her … statt wie z.B. in anderen Ländern zu sagen: Mutig – er/ sie hat es versucht! Ich bin auf das nächste Mal gespannt!
- Die Vergangenheit hat mehrfach gezeigt, dass viele Deutsche lieber angepasst leben, nicht auffallen und mitschwimmen wollen. „Ja nicht auffallen …“, „Was wird wohl … sagen?“ Da nimmt man sogar eigene Nachteile in Kauf, stellt die persönliche Karriere in den Hintergrund und verzichtet, um nicht „verunglimpft“ zu werden.
- In diesem Zusammenhang: Man benötigt eben Mut und eigene Überzeugung, um zu sagen: „Dafür stehe ich …“, „Das finde ich gut …“, „Mir reicht das Nötigste/ Mittelmäßige eben nicht“. Und was passiert, wenn man das doch tut und anderen damit den Spiegel vorhält? Dazu braucht man nur einmal diejenigen sehen, die in den verschiedenen „allgemeingültigen Selbstverständlichkeiten“ wie z.B. dem Klimawandel, Coronavirus etc. Gegenteiliger Meinung sind. Ansonsten: Siehe Pkt. 6
- Man sollte eher ein Teamplayer statt Einzelkämpfer, ein „menschenzugewandter“ statt „Zahlenmensch“, ein selbst motivierter Mensch statt Frustrationspfleger … ein realistischer Optimist statt pessimistischer Nein-Sager sein. Aber mal ehrlich: Sind das nicht alle kreativen Unternehmer?!?
Hier geht es zum Originalbericht von Dirk Jakob






























