Amerikanische Schmuck- und Accessoires-Kette „Claire’s“ meldet Insolvenz an – Bis zu 1.300 Filialen vor dem Aus

Facebook
WhatsApp
LinkedIn
Telegram
Email

Claire’s, einst Kultadresse für Teenager und bekannt für erschwinglichen Modeschmuck und das erste Ohrlochstechen, steht vor einem tiefgreifenden Einschnitt. Das Unternehmen hat in den USA und Kanada Insolvenz angemeldet und plant die Schließung von bis zu 1.300 Filialen in Nordamerika.

Insolvenzen in der Schmuckbranche steigen

Betroffen sind auch zahlreiche Standorte in Einkaufszentren und Shop-in-Shop-Flächen bei großen Einzelhändlern. Mit einem Jahresumsatz von rund 1,21 Milliarden US-Dollar, aber einem Verlust von etwa 63 Millionen US-Dollar, kämpft die Marke mit sinkender Nachfrage im stationären Handel, wachsendem Online-Druck und steigenden Importkosten.

Tausende Arbeitsplätze weg

Der Rückgang des Mall-Verkehrs, aggressive Billiganbieter aus dem Netz und ein Darlehen in Höhe von fast einer halben Milliarde US-Dollar, das in den kommenden Jahren fällig wird, setzen das Unternehmen zusätzlich unter Druck. Für tausende Beschäftigte bedeutet der Restrukturierungsplan den Verlust des Arbeitsplatzes – ein harter Schlag für die Schmuck- und Accessoires-Branche, die ohnehin unter strukturellem Wandel leidet.

Ob Claire’s einen Käufer findet oder in deutlich verkleinerter Form weitermacht, ist offen. Sicher ist nur: Mit dieser Insolvenz geht ein weiteres Stück traditioneller Einkaufscenter-Kultur zu Ende – und der Wettbewerb um junge Kundschaft wird sich endgültig ins Netz verlagern.

Sidebar I – Hier können Sie eine Anzeige platzieren

Sidebar small – Hier können Sie eine Anzeige platzieren

Sidebar II – Hier können Sie eine Anzeige platzieren

Sidebar II – Hier können Sie eine Anzeige platzieren

Sidebar IV – Hier können Sie eine Anzeige platzieren

Sidebar V – Hier können Sie eine Anzeige platzieren

Sidebar VI – Hier können Sie eine Anzeige platzieren