THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

In den nächsten zehn Jahren dürfte die Direct-Selling-Branche vor dem größten Umbruch und den größten Herausforderungen stehen, die es jemals gab. 

  • Generationen Y und Z bestimmen Zukunft im Network
  • Das Internet hat die Welt verändert
  • Social-Media-Plattformen sind Kontaktbörse für Vertrieb
  • Millionen Mikro-Influencer auf der Suche nach Produkten
  • Hightech-Online-Tools werden Voraussetzung
  • Neue Vergütungspläne werden den alten Breakawy ablösen
  • Das Broadcast-Studio wird das Präsenz-Event ablösen
  • Network-Unternehmen werden zum Hightech-Full-Service-Dienstleister

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Torsten Sedlmeier: Die richtige Einstellung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg

Natürlich gehören Leader zu den Gewinnern. Und dies gilt längst nicht nur für die Top-Führungskräfte im Network-Marketing, sondern für sämtliche Bereiche innerhalb der freien Wirtschaft und ganz besonders auch im Mannschaftssport. Erfolg findet vor allem zwischen den Ohren statt!

„Auch dort, wo Sie von der Beurteilung durch Dritte abhängig sind, entscheidet auf Dauer Ihre Einstellung, ob Sie zu den Gewinnern, sprich Leadern, oder den Verlierern, sprich Losern, gehören“, bekräftigt Torsten Sedlmeier. „Niemand kann Sie dazu zwingen, auf Dauer mit Vorgesetzten zusammenzuarbeiten, die Sie aus Angst um eigene Pfründe ausbremsen und schlecht beurteilen, obwohl Sie über Top-Expertise verfügen und viel mehr zu leisten imstande wären.“

Richtiges Denken führt in solch einer Situation zu einer beruflichen Veränderung in Richtung Leader. Falsches hingegen lässt an dieser Stelle jeden Menschen zum Loser werden: „Zu bleiben, bedeutet Stagnation und Stillstand ist eine der klassischen Erfolgsbremsen. Voller Selbstvertrauen nach einer neuen Herausforderung zu suchen hingegen macht den Leader aus.“ Es ist das Wissen um eigene Stärken und Fähigkeiten, das Leader kennzeichnet: „Und ebenso die Kenntnis ihrer Schwächen, die sie äußerst clever ausgleichen, indem sie die richtigen Leute an die richtigen Stellen setzen.“

Gewinner haben erkannt, dass es darum geht, gute Resultate zu erzielen.

Eine Erkenntnis, die Verlierern abgeht, was aber nicht verhindert, dass auch sie Ergebnisse vorzuweisen haben: „Handlungen führen auch ohne Zielsetzung zu Resultaten, die aber in den meisten Fällen eher negativ ausfallen, weil alles dem Zufall überlassen wird. Erfolg bedeutet, Ziele zu erreichen. Dazu bedarf es einer Zielsetzung plus anschließender Planung sowie deren konsequenter Umsetzung.“ Ob es sich dabei um Verhandlungen mit Kunden handelt oder um die Führung eines Teams, spielt keine Rolle: „Erfolg ist die Folge richtigen Handelns!“

Hierbei nutzt der Erfolgreiche seine Fähigkeiten, während der Erfolglose sie nicht einmal kennt. Leader wissen: „If you can think it, you can make it!“ („Was du erdenken kannst, kannst du auch erschaffen!“) und lassen sich von ihrem Fokus auf eine Lösung nicht abbringen: „Unzählige bedeutende Erfindungen im Laufe der Menschheitsgeschichte belegen dies. Was ein inspirierender Leader bewegen kann, wird anhand des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy und dessen Vision vom ersten Menschen auf dem Mond überdeutlich.“

Im Gegensatz zu Verlierern denken Gewinner immer mehrere Schritte im Voraus.

Gleichzeitig sind sie ständig auf der Suche nach Herausforderungen, an denen sie persönlich wachsen können, um noch besser zu werden: „So vergrößern sie ihre persönliche Komfortzone, während Loser es vorziehen, in ihrem überschaubaren Habitat zu verbleiben. Aussagen wie ,Das haben wir noch nie so gemacht!‘ helfen ihnen dabei, unbekanntes Terrain zu vermeiden.“ Leader hingegen erweitern außerdem noch ihr persönliches Umfeld, während Loser auch diese erfolgsrelevante Komponente auf überschaubarer Größe belassen.

„Sie können niemand mit Ihrer Vision anstecken und zum Mitstreiter machen, zu dem Sie keine gute persönliche Beziehung aufgebaut haben“, betont der Vertriebsprofi. „Viele Network-Marketing-Vertriebsorganisationen kranken an einer Masse von Teampartnern, die sich zwar mit Interessenten treffen, aber versäumen, engere Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Doch sind es genau solche Verbindungen, die für Vertrauen sorgen und so langfristiges Geschäft erst möglich machen.“ Tatsächlich aber lasse sich der Unterschied Leader oder Loser auch in nur vier Wörtern beschreiben, so Torsten Sedlmeier abschließend: „Leben oder gelebt werden!“ (FW)

Torsten-Sedlmeier-Incentives

So denken Gewinner

Gewinner sind dem „Ja“ verhaftet, weiß Torsten Sedlmeier: „Die meisten Top-Leader haben erkannt, dass ihre Gesamtsituation in erster Linie Resultat ihrer positiven Denkweise ist, die ihre Leistungen erst ermöglicht. Grundsätzlich optimistisch eingestellt, gehen sie davon aus, dass immer genug da sein wird, um gut über die Runden zu kommen.“ Sie sehen das große Bild und selbst in einer Rezession eine Chance. Wer oben steht, erkennt, wie eine Entscheidung die andere beeinflusst: „Leader denken langfristig und sorgen dafür, dass etwas passiert, das die Zukunft in ihrem Sinne positiv beeinflusst, weil sie sich als Teil der Lösung verstehen. Sie werden davon angetrieben, ihr Vermächtnis zu hinterlassen, und sind sich ihrer Rolle als Vorbild stets bewusst.“ Gewinner gehen gerne voran, weil sie wissen, dass sie den Weg kennen: „Und sie verstehen es, die richtigen Menschen anzuziehen, um sie anschließend für ihre Vision zu begeistern.“

So denken Verlierer

Verlierer tendieren zum „Nein“. „Statt sich auf den momentan vor ihnen stehenden Kunden und dessen Bedürfnisse zu konzentrieren, verschwenden sie ihr Denken an einen angeblich zu kleinen Markt“, erklärt der Top-Coach. „Loser sind Besitzstandswahrer, die von der Angst, dass nicht genug da ist, um über die Runden zu kommen, geleitet werden.“ Sie betrachten einen Ausschnitt der Gesamtsituation und haben Angst, zu viel zu tun oder Entscheidungen zu treffen: „Entsprechend klein ist ihre Komfortzone. Loser haben das nächste Wochenende im Blick.“ Dabei leben sie in ständiger Furcht, durch jemand ersetzt zu werden, der besser ist als sie. Auf der ständigen Suche nach Lob sind sie nicht dazu in der Lage, Fehler zuzugeben, und sehen sich als ein Teil des Problems. Zudem bleiben Verlierer gerne unter sich: „Dabei bestärken sie sich gegenseitig in ihrem Motto ‚Was nicht defekt ist, muss auch nicht repariert werden‘ und sorgen so für Stagnation.“

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