KI-Arbeitsplätze

Microsoft-Studie: Werden diese Berufe durch KI ausgelöscht?

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Im Jahr 2025 veröffentlicht Microsoft eine Studie, die aufhorchen lässt. Basierend auf über 200.000 anonymisierten Interaktionen mit dem KI-System Bing Copilot wurde berechnet, wie stark einzelne Berufe durch generative KI unterstützt oder ersetzt werden könnten. Der sogenannte KI-Anwendbarkeitswert misst, in welchem Umfang KI bereits heute die typischen Aufgaben eines Berufs übernehmen kann. Die Microsoft-Studie macht deutlich: Zahlreiche klassische Angestelltenberufe, vor allem solche mit starkem Fokus auf Kommunikation, Wissensverarbeitung und administrativen Aufgaben, werden künftig verstärkt durch KI verändert. In diesem Umfeld kann Network Marketing eine interessante Alternative sein. 

Handwerkliche Berufe momentan noch sicher

Das Ergebnis ist eindeutig: Tätigkeiten, die stark auf Sprache, Text und Informationsverarbeitung setzen, sind am anfälligsten für die Übernahme durch KI. Am unteren Ende der Skala stehen körperliche und handwerkliche Berufe, die nur wenig durch KI ersetzt werden können, aber dennoch durch die kommende Robotik-Welle gefährdet sein könnten.

Microsoft untersuchte, in welchen Berufen die Nutzung von Copilot-Funktionen bereits jetzt eine signifikante Rolle spielt. Dabei wurde nicht gemessen, ob diese Jobs bald vollständig verschwinden – sondern wie viel von der typischen Arbeit durch KI automatisiert oder beschleunigt werden kann.

Das erklärt, warum Wissens- und Kommunikationsberufe wie Übersetzer, Historiker oder Autoren ganz oben stehen: Recherche, Textanalyse und Formulierung sind Stärken moderner Sprachmodelle. Bei Flugbegleitern oder Kundenberatern geht es um standardisierte Kommunikation, die KI ebenfalls gut abdecken kann.

Gefährdete Berufe

BerufeArbeitsplätze USA/geschätzt
Dolmetscher/Übersetzer51.560
Historiker3.040
Flugbegleiter20.190
Kunden- und Vertriebsmitarbeiter1.142.020
Autoren/Schriftsteller49.450
Kundendienstmitarbeiter2.858.710
CNC-Werkzeugprogrammierer28.030
Telefonisten4.600
Reisebüromitarbeiter119.270
Rundfunkmoderatoren25.070
Broker48.060
Bildungsberater (Landwirtschaft, Haushalt)8.110
Telemarketer81.580
Concierges41.020
Politikwissenschaftler5.580
Nachrichtenanalysten/Reporter/Journalisten45.020
Mathematiker2.220
Technische Redakteure47.970
Korrektoren/Textprüfer5.490
Empfangspersonal in Restaurants425.020
Redakteure95.700
Wirtschaftsdozenten82.980
PR-Spezialisten275.550
Produktvorführer und -promoter50.790
Werbe- und Verkaufsagenten108.100
Sachbearbeiter Banken41.180
Statistikassistenten7.200
Verkaufsassistenten390.300
Datenwissenschaftler192.710
Finanzberater272.190
Archivare7.150
Lehrer 12.210
Webentwickler85.350
Unternehmensanalysten838.140
Geografen1.460
Models3.090
Marktforscher / Marktanalysten846.370
Mitarbeiter im öffentlichen Notrufsystem97.820
Telefonzentrale Mitarbeiter43.830
Bibliothekare4.220

Das andere Ende der Skala

Berufe wie Baggerfahrer, Brückenwärter oder Gießereimitarbeiter tauchen ganz unten in der Liste auf. Ihre Arbeit ist stark an physische Präsenz, manuelle Fertigkeiten und spezifische Handlungsabläufe gebunden. KI kann hier zwar bei Planung, Überwachung oder Qualitätskontrolle helfen, die eigentliche Arbeit bleibt aber menschlich.

Ein Blick in die Zukunft

Die Studie ist keine Endzeitprognose. Vielmehr zeigt sie, wo die Transformation am schnellsten einsetzen wird. Historisch gesehen hat Automatisierung selten sofort Arbeitsplätze ausgelöscht, sondern Rollen verschoben: Der Bankautomat machte Kassierer nicht überflüssig, sondern veränderte deren Aufgaben.

Auch in der KI-Ära entstehen neue Berufsprofile: Prompt-Designer, KI-Qualitätsprüfer, Human-AI-Koordinatoren. Die Herausforderung besteht darin, KI als Werkzeug zu begreifen, das den Menschen ergänzt – nicht ersetzt.

Die Microsoft-Studie liefert einen nüchternen Blick auf den Arbeitsmarkt der Zukunft. Sprach- und Wissensberufe werden am stärksten von KI beeinflusst, körperlich-handwerkliche Tätigkeiten bleiben vorerst weitgehend unberührt. Wer in den kommenden Jahren bestehen will, muss lernen, mit KI zu arbeiten, statt gegen sie – und sich auf Fähigkeiten konzentrieren, die Maschinen nicht imitieren können: Kreativität, kritisches Denken und situative Entscheidungsfähigkeit.

Warum Network Marketing eine Alternative sein kann

Die Microsoft-Studie macht deutlich: Zahlreiche klassische Angestelltenberufe, hauptsächlich solche mit starkem Fokus auf Kommunikation, Wissensverarbeitung und administrativen Aufgaben, werden künftig verstärkt durch KI verändert. In diesem Umfeld kann Network Marketing eine interessante Alternative sein. Das Modell setzt nicht auf austauschbare Routinen, sondern auf zwischenmenschliche Kommunikation, Beziehungsaufbau und individuelle Markenbildung – Bereiche, in denen KI ihre Grenzen hat.

Wer im Network Marketing tätig ist, arbeitet unabhängig von starren Unternehmensstrukturen, kann flexibel auf Markttrends reagieren und sein Geschäft skalieren, ohne in direkter Konkurrenz zu Automatisierung zu stehen. Die Kombination aus unternehmerischer Eigenverantwortung, persönlicher Authentizität und digitaler Reichweite macht dieses Modell zu einer realistischen Perspektive für Menschen, die in einer von Technologie geprägten Arbeitswelt ihre Unabhängigkeit sichern wollen.

Direct-Selling-Unternehmen im Überblick

Quelle: Tabelle

 

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