Fusion2Life, mit Headquarter auf Gran Canaria, vertreibt seit Ende 2024 Kosmetikprodukte für eine bessere Regeneration und mehr Beweglichkeit über ein mehrstufiges Affiliate-Marketing-System. Hinter dem Projekt stehen der ehemalige Olympionike Dirk Ulaszewski und der Investor Bernhard Zwetsch aus Idar-Oberstein. Die Produkte basieren auf der hauseigenen PurePhysics-Technologie – einem in Deutschland entwickelten Verfahren, das laut Unternehmen die Zellphysiologie durch physikalische Interaktion beeinflusst. Als Zielgruppe adressiert das Unternehmen Menschen, die ihre Regeneration verbessern und schmerzfreier leben möchten. Der „Fusionismus“ – so nennen die Gründer ihre Philosophie – soll Sportler, Partner und Kunden weltweit erreichen.
Die Geschichte eines Träumers
Die Geschichte beginnt mit einem Erfinder und der ungewöhnlichen Idee, ob sich physikalische Prinzipien in der Kosmetik nutzen lassen. Während andere diese Idee belächelten, sah der Erfinder Dirk Grafischer darin eine Chance, um Kosmetik wirksamer zu machen. Er starrte physikalische Formeln an, als seien sie streng geheime Schönheitsrezepte. Die frühen Jahre seiner Auseinandersetzung mit der Physik ließen sich mit drei Begriffen beschreiben: Kaffee, Chaos und Katastrophen. Grafischer experimentierte ununterbrochen. Inmitten dieser Experimente entdeckte er Effekte, die ihn faszinierten – physikalische Reaktionen, die er für die Hautpflege nutzen wollte. Die Idee ließ ihn nicht mehr los: Physik als Wirkstoff.
Der Durchbruch im Labor
Jahre später passierte etwas Seltsames. Ein Tropfen einer improvisierten Lotion begann im Glas zu flirren. „Das ist es“, flüsterte Grafischer. Eine Lotion, die ein Feld um sich herum aufzubauen schien, ein Serum mit winzigen Wirbeln, die sich der Schwerkraftlogik widersetzten. Der Prozess erwies sich als reproduzierbar und stabil. Menschen, die die ersten Produkte testeten, berichteten laut Unternehmensangaben von schnellerer Regeneration, reduzierter Schmerzempfindung und besserer Sauerstoffaufnahme. Doch für die Weiterentwicklung benötigte Grafischer Kapital.
Eine schicksalhafte Begegnung im Café
An einem verregneten Dienstag saß Grafischer in einem Café und ordnete seine Notizen, als sich jemand neben ihn setzte: Bernhard Zwetsch, ein Geschäftsmann aus Idar-Oberstein. „Was machen Sie da?“, fragte Zwetsch. „Ein Versuch, physikalische Prinzipien in Kosmetik einzufangen. Schwingungen, Felder, Energie“, erklärte Grafischer. Nach einer langen Pause begann Zwetsch zu schmunzeln: „Das klingt verrückt. Ich mag verrückt.“ So fand Grafischer, der von Banken abgewiesen und von Stiftungen belächelt worden war, einen Investor, der bereit war, Geld zu geben.
Der Vertriebsexperte kommt ins Spiel
Man kann die brillanteste Idee haben, aber wenn Produkte nicht zum Verbraucher gelangen und Umsätze erzielt werden, bleibt alles nur ein kostspieliger Traum, womit sich damals die Frage stellte, wie die Produkte vertrieben werden sollten. Bernhard Zwetsch hatte kurz zuvor eine Finca auf Gran Canaria erworben. Er erinnerte sich an Dirk Ulaszewski, einen Vertriebsexperten, der ebenfalls auf Gran Canaria lebte und das Team bereits bei Sportler-Kontakten unterstützt hatte. Das war 2020. Ulaszewski war von der Idee begeistert, stieg mit Engagement ein und formulierte die Anforderungen: „Die Produkte dürfen nicht zu teuer sein, Vertriebspartner müssen Geld verdienen, die Glaubwürdigkeit muss durch Fachwissen gestützt werden.“
Von GranVital zu Fusion2Life
Nächstes Kapitel: Anfang 2022 gründeten die Partner zunächst das Unternehmen GranVital mit Sitz auf Gran Canaria. Sie investierten in Software, Produkte und unterschiedliche Vertriebsideen. Zwei Jahre später, Ende 2024, hatten sie alle Erkenntnisse und Personen beisammen, um mit Fusion2Life ins Rennen zu gehen. Langsam wuchs aus dem Traum eine Bewegung – leider ohne den Erfinder. Dirk Grafischer verstarb kurz vor dem Durchbruch auf Mallorca. „Ein großes Dankeschön an einen edlen verrückten Professor“, schreibt Ulaszewski. „Er hat es tatsächlich eingefangen.“
Engagement und Herzblut für die Idee
Dirk Ulaszewski, Geschäftsführer von Fusion2Life, bringt eine ungewöhnliche Biografie mit. 1988 vertrat er Deutschland bei den Olympischen Spielen in Seoul im Kanurennsport über 1.000 Meter im Einerkajak und erreichte im Halbfinale Platz vier. Seine berufliche Laufbahn begann bei IBM, woher seine Affinität zur IT rührt. Bei Herbalife verantwortete er als Sales- und Strategiemanager die DACH-Region, bei NuSkin leitete er als Direktor das Geschäft für Zentraleuropa. Den Emmi-Club baute er nach eigenen Angaben zu einem Millionenunternehmen auf. Seit über neun Jahren lebt Ulaszewski auf Gran Canaria und führt eine eigene Consulting-Firma. Sein Credo: „Nur wer sich bewegt, kann etwas bewegen.“
PurePhysics: Die Technologie
Das Herzstück von Fusion2Life bildet die PurePhysics-Technologie, die in Deutschland entwickelt wurde. Nach Unternehmensangaben basiert das Verfahren auf einer speziell hergestellten Aktiv-Legierung. Dabei wird eine Silizium-Mischung aus Reinquarz durch eine Photonen-Emissions-Kammer geleitet und anschließend mit den Edelmetallen Gold und Platin verschmolzen. Diese Legierung gelangt in mikronisierter und kolloidaler Form in Cremes und Schäume. „Die PurePhysics-Technologie bietet eine neuartige Herangehensweise zur Beeinflussung der Zellphysiologie mit potenziellen Vorteilen für die Leistungsfähigkeit und Regeneration“, erklärt das Unternehmen. Mehr als zehn Jahre Entwicklungszeit stecken in der Technologie, die Erfindertum und Goldschmiedekunst vereint.
Sieben Produkte für mehr Beweglichkeit
Derzeit umfasst das Sortiment von Fusion2Life sieben Produkte aus den Bereichen frequenzbasierte Produkte, Körperpflege und Kosmetik. Als Flaggschiff-Produkt gilt der Roll-On, ein Wärmeroller mit integrierter PurePhysics-Technologie. Die Zielgruppe: alle, die eine bessere Regeneration benötigen und möglichst schmerzfrei leben wollen. Das Unternehmen arbeitet eng mit Physiotherapeuten zusammen, die in Videos und Webinaren erklären, wie die Produkte angewendet werden. Eine Ausbildungsakademie für Physiotherapeuten existiert bereits, eine weitere für Vertriebspartner ist in Planung.

Fusionismus als Unternehmensphilosophie
Die zentralen Werte von Fusion2Life lauten: Höchstleistung durch exzellente Produkte, Freundschaft und Respekt. Diese drei Säulen bilden die Grundlage dessen, was die Gründer „Fusionismus“ nennen. Die Philosophie soll Sportler, Partner und Kunden für eine bewegungs- und schmerzfreiere Welt fördern. Als Startup und Stunde-Null-Unternehmen positioniert sich Fusion2Life gleichzeitig als klassisches Direktvertriebsunternehmen, Network-Marketing-Unternehmen und Affiliate-Marketing-Unternehmen. Der Vergütungsplan folgt dem Unilevel-Prinzip.
Oceans friends: Engagement für die Meere
Neben dem Kerngeschäft engagiert sich Fusion2Life für den Schutz der Ozeane. Zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris startete Dirk Ulaszewski das Musikprojekt „Oceans friends“. Der Song erreichte auf YouTube nach Unternehmensangaben mehr als eine Million Aufrufe. Die Botschaft: Ozeane liefern die Hälfte unseres Sauerstoffs, doch Industrie und Wegwerfgesellschaft bringen sie aus dem Gleichgewicht. Langfristig plant Fusion2Life, aus dem Projekt eine eigene Hilfsorganisation zu gründen.
Vision: Der Fusionismus soll die Welt erreichen
Mit fünf Mitarbeitern am Standort Ingenio auf Gran Canaria operiert Fusion2Life bereits in den EU-Ländern. Die Vision der Gründer: „Wir wollen den Fusionismus auf der ganzen Welt verbreiten.“ Was als Vision begann, ist heute ein Unternehmen, das Physik und Kosmetik auf eine Weise verbindet, die der verstorbene Erfinder Dirk Grafischer für möglich hielt – auch wenn andere es für unmöglich erklärten. Sein Vermächtnis lebt in jedem Produkt weiter.






























