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Zeitreise: Josef Püttmann ist im letzten Jahrhundert im Network-Marketing gestartet

Mit Faxgerät und ohne Internet das Geschäft aufgebaut. Josef Püttmanns Karriere im Network-Marketing begann 1992 zu einer Zeit, als das Internet für die meisten Menschen noch Fiktion war und das C-Netz mit seiner mehrere Kilogramm schweren Hardware und Preisen von bis zu 10.000 DM noch als State-of-the-Art galt. Der Startschuss für das Mobilfunk-D-Netz in Deutschland wurde als technische Revolution in der Kommunikation gefeiert und die Erfolgsgeschichten, die über die amerikanischen Uplines erzählt wurden, hatten noch etwas von mystischer Lagerfeuerromantik.

Mit der ‚Liste Leute‘ arbeiten

„Wer nicht mit der ‚Liste Leute‘ arbeiten wollte oder sie durchgearbeitet hatte, schaltete Inserate in Wochenblättern, regionalen und überregionalen Zeitungen“, erinnert sich der Sauerländer Event-Gastronom. „Zettel mit Telefonnummernabriss an Aushängen in Supermärkten oder Straßenlaternen kamen genauso zum Einsatz wie beim Friseur oder Arzt ausgelegte Prospekte und Flyer.“

Promotet wurden „Work from Home-Konzepte“ und Einladungen zu Meetings erfolgten oft noch postalisch. Der Verbrauch von Faxrollen war immens und so etwas wie die heutigen Backoffices gab es nicht: „Es war so gut wie unmöglich, zu einem x-beliebigen Zeitpunkt des Monats sein exaktes Umsatzvolumen in Erfahrung zu bringen.

Nebelscheinwerfer an bedeutete Rundruf

Die Qualifikation für die nächst höhere Position des Vergütungsplans geriet zur Fahrt durch den Nebel.“ Nebelscheinwerfer an bedeutete Rundruf, um herauszufinden, wer was eingekauft und wen mit welchem Einstiegsvolumen eingeschrieben hatte. Und dieses „Eingeschrieben“ kann wörtlich genommen werden: „Die Berateranträge hatten zwei Durchschläge und wurden von Hand ausgefüllt und danach an die Niederlassung gefaxt und anschließend per Brief geschickt, damit die Unterschrift im Original vorhanden war.“

Telefone hatten Wählscheiben und Tasten

Telefone hatten Wählscheiben und Tasten. Telefax galt Anfang der 1990er-Jahre zwar nicht mehr als exotisch, war aber aufgrund der damaligen Übertragungsraten und Kosten für Ferngespräche über 100 Kilometer von 92 Pfennig, heute 47 Cent, pro Minute ein teurer Luxus: „Da kamen schnell beeindruckende Beträge zusammen. Ich hatte manchen Monat Telefonkosten von bis zu 5.000 DM. Das entspricht mehr als 2.500 Euro und ist heute im Zeitalter der Flatrates unvorstellbar.“

Zoom-Call hieß damals Hotellobby

Hinzu kamen bei Püttmann 1993 und 1994 jeweils 120.000 Autokilometer: „Zoom Call hieß damals Hotellobby. Da standen wir und haben auf unsere Gäste gewartet, die natürlich fest zugesagt hatten. Namensschilder in der Hand und natürlich passierte auch mal so etwas wie 900 Kilometer hin nach Wien und 900 Kilometer wieder zurück und der Meeting-Gast kam nicht.“

Falken-Atlas war das Navi

Den Part des Navi übernahm der Falken-Atlas. Stimmung war alles und die gab es auf den Hotelveranstaltungen: „Die Intercontis, Radissons, Marriots & Co. wurden zum eigenen Headquarter. Bis zu drei Business Meetings tagsüber und abends dann noch die Präsentation für die Leute, die zusätzlich Geld verdienen wollten. Natürlich war man da als Sprecher auch als potenzieller Sponsor attraktiv.“ Alle nutzten die Kraft der Testimonials zufriedener Berater und Anwender. Und zwischen den Meetings wurden noch in der Hotellobby die neuen Vertriebspartner eingeschrieben. (FW)

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