THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

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Umsatz von Thermomix ist 2018 in Deutschland eingebrochen

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Im Geschäftsjahr 2018 konnte der Direktvertriebsgigant Vorwerk mit der Kult-Küchenmaschine Thermomix, die nun seit mehr als 50 Jahren auf dem Markt ist, einen Umsatz in Höhe von 1,079 Milliarden Euro erzielen. Die Umsätze sind nun seit vier Jahren rückläufig und im Geschäftsjahr 2018 musste Vorwerk zudem einen Umsatzrückgang in Höhe von 14,9 Prozent in Deutschland hinnehmen. Von Krise jedoch keine Spur, denn das Unternehmen rüstet digital auf.

Herausforderndes Jahr für die meisten Thermomix-Märkte

Der Geschäftsbereich Thermomix ist insgesamt in 15 Ländern in Europa, Asien und Nordamerika mit eigenen Landesgesellschaften aktiv; darüber hinaus verfügt Thermomix über mehr als 40 Distributoren. Verkauft wird die multifunktionale Küchenmaschine weltweit über den Direktvertrieb, die den Thermomix® direkt beim Kunden zu Hause vorführen.

Die Anzahl an Beratern ist gegenüber dem Vorjahr geringfügig gesunken. Im Durchschnitt waren im Jahr 2018 mehr als 44 500 selbstständige Beraterinnen und Berater für den Geschäftsbereich Thermomix tätig, die wohl zwischen 20 und 25 Prozent Provisionen auf den Verkaufspreis erhalten sollen.

Umsatzrückgang in Deutschland bei 14,8 Prozent

2018 war für die meisten Thermomix-Märkte ein herausforderndes Jahr. Stärkstes Vertriebsland war zwar erneut Deutschland, aber hier sind die Umsätze um 14,8 Prozent auf 255 Millionen Euro eingebrochen.

Auch in Frankreich (Umsatz 189 Millionen Euro, minus 21,4 Prozent), Italien (Umsatz 122 Millionen Euro, minus 19,7 Prozent) und Portugal (43 Millionen Euro Umsatz, minus 3,2 Prozent) war die Entwicklung rückläufig.

Dagegen zeigt sich in Spanien (Umsatz 168 Millionen Euro, plus 2,5 Prozent), Polen (Umsatz 80 Millionen Euro, plus 13,8 Prozent) und Großbritannien (Umsatz 13 Millionen Euro, plus 20,6 Prozent) ein positives Bild.

China ist der Zukunftsmarkt für Vorwerk

Mit den USA und China entwickeln sich zwei neuere Märkte äußerst vielversprechend. Die chinesische Gesellschaft erzielte im sechsten Jahr ihres Bestehens 112 Millionen Euro (plus 138,4 Prozent) und schließt damit weiter zu großen, etablierten europäischen Märkten auf.

Der Vertrieb in den USA erwirtschaftete in seinem zweiten kompletten Geschäftsjahr nach der Markteinführung einen Umsatz von 10 Millionen Euro (plus 54,4 Prozent). Auch das Export-Geschäft – also der Vertrieb über sogenannte Distributoren – konnte seinen Umsatz leicht steigern (Umsatz 50 Millionen Euro).

Für das laufende Jahr 2019 erwartet der Geschäftsbereich Thermomix eine beträchtliche positive Entwicklung beim Umsatz, die insbesondere auf der Einführung des neuen Modells Thermomix® TM6, eine steigende Anzahl an Beratern und eine höhere Aktivitätsrate der Vertriebsteams basiert.

Auch die Einführung der Omnikanal-Strategie, vor allem der Online-Shops, soll sich positiv auf den Umsatz des  Geschäftsjahres auswirken. Zugleich werden Investitionen – unter anderem für die Produkteinführung des Thermomix® TM6, den Omnikanal-Ausbau und die weitere Digitalisierung – getätigt, sodass mit einem bedeutenden Rückgang im operativen Ergebnis gerechnet wird.

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