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PM-International kündigt Aufbau einer eigenen Banklösung an

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PM-International hat auf seinem Leadership-Event im Dezember 2025 Pläne für eine unternehmenseigene Banklösung vorgestellt. Damit will das Network-Marketing-Unternehmen aus Speyer künftig Zahlungsabwicklung und Kontoführung für seine Vertriebspartner selbst übernehmen – ein Novum in der Direct-Selling-Branche. Der Vollbetrieb ist für Ende 2026 vorgesehen.

Zeitplan sieht 12 Monate für Umsetzung vor

Die Implementierung der Banklösung soll nach Unternehmensangaben rund 12 Monate dauern. Das Rollout erfolgt in mehreren Stufen: Zunächst sollen die europäischen Märkte angebunden werden, anschließend folgt der asiatisch-pazifische Raum – dort beginnend mit den umsatzstärksten Ländern, die Land für Land angeschlossen werden. Als letzter Schritt ist die Einführung in den amerikanischen Märkten geplant. Die Vertriebspartner sollen laufend über den Fortschritt informiert werden.

Virtuelle Konten ersetzen externe Dienstleister

Kern des Vorhabens sind virtuelle Bankkonten, die PM-International künftig selbst betreiben will. Bislang nutzt das Unternehmen für diese Funktion externe Zahlungsdienstleister. Die bestehenden virtuellen Konten gehören nach Unternehmensangaben Drittanbietern, die hohe monatliche Gebühren verlangen. Eine Verhandlung über günstigere Konditionen sei nicht möglich gewesen. Als Konsequenz habe sich PM-International entschieden, eine eigene Lösung aufzubauen. Die Kontoführung soll für alle Vertriebspartner gebührenfrei angeboten werden.

Zinserträge sollen automatisch mit Partnern geteilt werden

Falls auf Guthaben Zinsen erwirtschaftet werden, will PM-International diese automatisch mit den Kontoinhabern teilen. Einzelverhandlungen seien dafür nicht erforderlich – die Beteiligung erfolge fair und automatisch für alle Partner. Eine feste Verzinsung wurde nicht zugesagt, da die Zinshöhe von der allgemeinen Marktentwicklung abhänge und entsprechend schwanke. Das Unternehmen betonte, eine transparente Weitergabe anzustreben.

Eigenständige Zahlungsinfrastruktur als strategisches Ziel

Mit dem Aufbau einer eigenen Zahlungsinfrastruktur will das Direct-Selling-Unternehmen nach eigener Darstellung Anbietergebühren weltweit einsparen und sich von externen Finanzdienstleistern unabhängiger machen. Neben der Kontoführung soll die Plattform auch Zahlungsabwicklung und Kreditprozesse übernehmen. Das Unternehmen verspricht sich davon mehr Kontrolle, Sicherheit und Unabhängigkeit.

Mikro-Kredite als langfristige Option

Als langfristiges Ziel nannte PM-International die Einführung von Mikro-Krediten für Vertriebspartner. Diese Funktion werde jedoch nicht zum Start verfügbar sein, da zusätzliche Banklizenzen und behördliche Genehmigungen erforderlich seien. Für den Aufbau der Finanzsparte will das Unternehmen weitere Fachkräfte mit Bankerfahrung einstellen. Der Ausbau erfolge schrittweise und mit Fokus auf Sicherheit.

Transparenz statt versteckter Gebühren

PM-International betonte bei der Ankündigung das Grundprinzip der neuen Banklösung: Partnerschaft statt klassischer Banker-Mentalität. Es gehe nicht darum, bei unerfahrenen Nutzern abzukassieren. Versteckte Gebühren werde es nicht geben. Fairness, Transparenz und ein Win-Win-Ansatz sollen sicherstellen, dass sowohl das Unternehmen als auch die Vertriebspartner von der Lösung profitieren.

 

Eigene Banklösung – der nächste große Meilenstein

 

Zeitrahmen & Umsetzung

  • Der gesamte Prozess dauert ca. 12 Monate bis zum Vollbetrieb
  • Voll funktionsfähig: Ende nächsten Jahres
  • Rollout in Stufen:
  • 1. Europa zuerst,
  • 2. Danach Asia-Pacific (Land für Land),
  • 3. Zum Schluss die Americas
  • Große Länder in Asien werden priorisiert

 

Virtuelle Konten – künftig in eigener Hand

  • Künftig eigene virtuelle Bankkonten
  • Keine Drittanbieter mehr
  • Null Kontoführungsgebühren
  • Aktuell:
  • Heute gibt es zwar virtuelle Konten, aber sie gehören Drittanbietern mit hohen monatlichen Gebühren.
  • Konsequenz:
  • Eigene Lösung, kostenfrei für alle Partner

 

Zinsen = Win-Win

  • Falls Guthaben verzinst werden kann: Zinsen werden automatisch mit Partnern geteilt
  • Keine Einzelverhandlungen nötig
  • Faire, automatische Beteiligung
  • Zinsen schwanken – deshalb keine feste Zusage, aber faire, transparente Weitergabe

 

Kostenersparnis & Unabhängigkeit

  • Eigener Anbieter für Zahlungsabwicklung und Kreditprozesse
  • Weltweite Ersparnis von Anbietergebühren
  • Mehr Kontrolle, Sicherheit & Unabhängigkeit

 

Zukunftsvision: Mikro-Kredite für Partner

  • Langfristiges Ziel: Mikro-Kredite für Partner
  • Nicht sofort zum Start:
  • Zusätzliche Banklizenzen und behördliche Genehmigungen nötig
  • Zusätzliche Bank-Experten werden eingestellt
  • Schrittweiser, sicherer Aufbau

 

Grundprinzip: Win-Win statt Banker-Mentalität

  • Kein Abkassieren bei Unerfahrenen
  • Keine versteckten Gebühren
  • Fairness, Transparenz & Partnerschaft
  • Unternehmen und Partner profitieren

Quelle: Joachim Heberlein Facebook

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