THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

In den nächsten zehn Jahren dürfte die Direct-Selling-Branche vor dem größten Umbruch und den größten Herausforderungen stehen, die es jemals gab. 

  • Generationen Y und Z bestimmen Zukunft im Network
  • Das Internet hat die Welt verändert
  • Social-Media-Plattformen sind Kontaktbörse für Vertrieb
  • Millionen Mikro-Influencer auf der Suche nach Produkten
  • Hightech-Online-Tools werden Voraussetzung
  • Neue Vergütungspläne werden den alten Breakawy ablösen
  • Das Broadcast-Studio wird das Präsenz-Event ablösen
  • Network-Unternehmen werden zum Hightech-Full-Service-Dienstleister

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Georg Doeller – schon immer äußerst vielseitig im Geschäftsleben aufgestellt

Auch wenn sich Georg Doeller während seiner ersten zehn Jahre im Network-Marketing ausschließlich auf dieses Geschäft konzentrierte, liegt ihm unternehmerische Monokultur überhaupt nicht. Mit seinem wachsenden Erfolg kam auch das nötige Geld für den Aufbau weiterer Standbeine als Entrepreneur. Zuerst wurde die gdoellercars.com in Partnerschaft mit Mercedes-Benz Österreich gegründet. Später folgten dann Gdoellersimmobilien und Gdoellerscrypto.

Und auch das ursprüngliche Business wurde inzwischen diversifiziert. „Da wir sowohl in Österreich als auch in Dubai leben, gibt es die GDoellers GmbH für das Geschäft in Europa und die in Dubai ansässige GDoellers International FZCO für das außereuropäische Business“, erklärt der Kosmopolit. „Da heißt es, zu delegieren, auch wenn ich diesbezüglich noch lernen muss. Seit zwei Jahren unterstützt mich mein Sohn Christoph in Vollzeit und kümmert sich um Banken, Finanzen, Krypto sowie die Buchung von Flügen und Hotels.

Zudem wächst meine Tochter Mailin immer mehr in das Ganze hinein.“ Krypto ist für den Top-Leader aber nur als mögliche Anlageform ein Thema, weil er absolut nichts von Networks hält, die um Krypto-Währungen herum konstruiert werden: „Aus meiner Sicht kann das so nicht funktionieren und es überrascht mich nicht, wenn viele Krypto-Networks zusammenbrechen.“

Nachdem seit Kurzem auch noch Immobilien einen Teil von Doellers unternehmerischem Engagement ausmachen, ist die Herausforderung, hier den Überblick zu behalten, noch größer geworden: „Das Meiste habe ich im Kopf und abends lasse ich einfach Revue passieren, was wurde erledigt und was nicht, was lief gut und was sollte besser werden.“ Hierbei kann er mehr und mehr auf die Unterstützung seiner erwachsenen Kinder zählen.

Zudem schaden feste Rituale nicht. Unabhängig davon, wo auf der Welt er sich gerade befindet, geht Georg Doeller spät schlafen und steht schon früh auf: „Zuerst kommt morgens der Sport, danach das Duschen und das Frühstück. Ab neun Uhr bin ich im Büro und kümmere mich um meine E-Mails. Dazu führe ich täglich mindestens ein Gespräch mit einem meiner Leader.“ Zu den restlichen Geschäftsfeldern kommen dann noch die wichtigen Social Media-Aktivitäten und High Noon ist Mittagsessenszeit. Ist er nicht unterwegs, steht die Zeit zwischen 14 und 18 Uhr zur freien Verfügung: „Von 18 bis 22 Uhr folgt dann das tägliche Brot des Networkers.“

Logisch, dass sich auch die Frage stellt, wie man mit einem deutlich sechsstelligen Monatseinkommen agiert. „Sie sollten zehn Prozent als Ihres betrachten. Lassen Sie 30 Prozent auf der Bank, investieren Sie 30 Prozent in Immobilien und die restlichen 30 Prozent können Sie in Krypto-Währungen anlegen“, empfiehlt Georg Doeller, bevor er abschließt. „Konzentrieren Sie sich auf das wirklich Wichtige und verzetteln Sie sich nicht.“

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Georg Doeller Maserati

Leidenschaft für Luxusboliden zum Geschäftsmodell gemacht

Ursprünglich hatte Georg Doeller überhaupt nicht geplant, Luxusautos zum Teil seines unternehmerischen Portfolios zu machen: „Vor rund zehn Jahren war ich auf der Suche nach Mietwagen für mein europäisches Team und musste feststellen, dass wir zwar in der EU leben, es aber kein Unternehmen gab, das innerhalb der gesamten EU Autos vermietet. So entstand gdoellerscars. com in Partnerschaft mit Mercedes-Benz Österreich.“ Das damals aus der Taufe gehobene Unternehmen bietet EU-weit Langzeitmietverträge speziell für Networker an:

„Autos sind wie Visitenkarten. Luxus kann, muss aber nicht. Sauber und gepflegt hingegen sollte es immer sein.“ Dank seines Sohnes Christoph, der sich um die Administration kümmert, ist das Ganze eher ein machbares Hobby für Doeller Senior: „Es hat meine Leidenschaft für Premium-Marken und Power Boliden geweckt. So besitze ich aktuell mehrere Maseratis und fahre auch gerne mal Rennen auf der Rennstrecke.“

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