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Direct Selling History: The Fuller Brush Man

Der Fuller Brush Man ist eine Ikone aus der Vergangenheit der USA. Er verkaufte Fuller-Bürsten, -Besen und -Wischmopps im Haustürgeschäft beim Kunden zu Hause. Fuller Brush Men waren als Repräsentanten im Direktvertrieb tätig. Sie bereisten ihre riesigen Verkaufsgebiete mit dem Wagen und ihr Besuch galt in abgelegenen Teilen der USA durchaus als willkommene Abwechslung. Mit der Zeit kamen auch noch Fuller Brush Girls dazu.

Vor 100 Jahren war Fuller Brush extrem bekannt

Anfang der 1920er-Jahre war Fuller Brush so bekannt, dass die Saturday Evening Post den Begriff des Fuller Brush Man prägte. Später gab es Filme. The Fuller Brush Man von 1948 mit Red Skelton und The Fuller Brush Girl aus 1950 mit Lucille Ball trugen ebenso wie zahlreiche Cartoons dazu bei, dass beide feste Bestandteile der damaligen US-amerikanischen Kultur wurden.

Auch in Comic Strips und Zeichentrickfilme schaffte es Fuller Brush. In Walt Disneys „Silly Symphony“ versuchte es der böse Wolf in der Verkleidung eines Fuller-Vertreters Zutritt zum Haus der drei kleinen Schweinchen zu bekommen. Zudem wurden Sängerin Julia Lee 1994 („I’ve Got a Crush on the Fuller Brush Man“) und Folk-Rock-Künstler James McMurtry 1995 („The Fuller Brush Man“) durch die Figur zu Songs inspiriert.

Abspaltung von einem anderen Bürstenproduzenten

Doch wie begann das Ganze? Vor der Gründung seines eigenen Unternehmens arbeitete Alfred Carl Fuller als Vertreter im Haustürverkauf für einen anderen Bürstenproduzenten.

Dabei entwickelte er seine eigene, auf Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft basierende Verkaufsmethodik. Dazu gehörte sein grundsätzliches Angebot, beim Putzen zu helfen, weil er so sein Sortiment vorführen konnte. Darüber hinaus hängte er auch mal die Wäsche auf oder verrückte Möbel, um ein paar Minuten für eine Unterhaltung zu gewinnen. In einem Interview sagte er über diese Zeit, dass er Babys mit der Rückenbürste gebadet hat, Treppen und Böden wischte, Heizungskörper und Milchflaschen reinigte, einfach alles tat, um zu demonstrieren, wie nützlich seine Produkte waren.

Sein System funktionierte und so begann Fuller im Keller seiner Schwester auf eigene Rechnung Bürsten zu produzieren, die er anschließend verkaufte. Dies führte ihn immer wieder in andere Städte, so wie 1906 nach Hartford, Connecticut, das als Welthauptstadt der Versicherungsgesellschaften bekannt ist. Fuller erkannt, dass die dortigen, im viktorianischen Stil Häuser gebauten aufgrund ihrer Beschaffenheit ein ideales Anwendungsgebiet für seine Erzeugnisse darstellten.

Fuller Brush Company wurde gegründet

So entschied er im gleichen Jahr, dort seine Fuller Brush Company zu gründen. Das Geschäft wurde größer und so baute der Gründer eine Fabrik zur Bürstenproduktion, die zu den größten in den USA gehörte. 1913 begann Fuller damit, Repräsentanten für den Vertrieb seiner Produkte einzusetzen. Schnell wuchs seine Truppe auf 260 über das Land verteilte Verkäufer.

Es war seine Attitude, die anziehend auf die Menschen wirkte. Immer wieder betonte Fuller, dass das Wort „American“ mit „I can“ („Ich kann“) endet und der Begriff „dough“ (Geld) mit „do“ (tun) beginnt. Zu seinen Vertretern gehörte Frank Stanley Beveridge, der spätere Gründer von Stanley Home Products, dem Unternehmen, in dem Brownie Wise das erlernte, was sie später als Tupperparty zu Weltruf führte. 1960 machte Fuller Brush rund 109 Millionen US-Dollar Umsatz. Nach diversen Besitzerwechseln ab 1968 gehört das Unternehmen seit Januar 2018 zu Galaxy Brush of Lakewood, New Jersey. (FW)

» Originalbericht in Ausgabe 6-2021 lesen

 

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