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CLEAN BEAUTY: Der neue Megatrend in der Kosmetikbranche

Clean Beauty (international für „saubere Kosmetik“) ist als Keyword derzeit in aller Munde und wirft man einen Blick in die Regale der Parfümerien und Drogerien, schaut sich unter den Posts und Videos der Influencer auf Social Media um und verfolgt, mit welchen Argumenten Unternehmen bei den Kunden punkten wollen, dann wird klar, dass Clean Beauty weder ein Hype ist noch ein kurzfristiger Trend.

Wunsch nach Natürlichkeit, Reinheit, Klarheit

Clean Beauty ist ein neues Bewusstsein, das dem Wunsch nach Natürlichkeit, Reinheit, Klarheit und Wirksamkeit Rechnung trägt. Der Verbraucher schaut heutzutage ganz genau hin und prüft neben dem Preis stärker denn je die Qualität. Er möchte wissen, was er seinem Körper gibt und auch will er Transparenz, was er aufträgt, einreibt und cremt. In einer sowieso schon stark mit Giftstoffen belasteten Umwelt möchten sich viele Menschen nicht noch mehr schädigen und treffen ganz bewusst neue Kaufentscheidungen.

Produkte sollen natürlich wirken.

Eine ganze Industrie befindet sich im Wandel und die Hersteller lernen, umzudenken. Werbeslogans, Versprechen und coole Sprüche sind heutzutage nicht mehr genug, um zum Kauf zu animieren. Die Zeiten, in denen es ausreichte, Kosmetika ohne Tierversuche zu produzieren, sind vorbei. Die Kundschaft setzt höhere Maßstäbe. Cremes, Shampoos, Körper- und Haarpflegemittel, aber auch dekorative Kosmetik – vom Lippenstift über den Lidschatten bis hin zum Blush – sollen natürlich – eben Clean Beauty – sein.

Der Wunsch ist so simpel wie logisch: Pflege soll pflegen, ohne der Haut zu schaden. Die Lebensmittel-Branche ist den Pfad schon gegangen, den die Beauty-Industrie jetzt eingeschlagen hat. Als der Verbraucher Bio-Produkte nachfragte, musste den Wünschen Rechnung getragen werden. Bio ist im Mainstream angekommen. Clean Beauty hat es bereits zur Bewegung geschafft – erkennen lässt sich das unter anderem daran, dass bei der Beurteilung von Produkten die Inhaltsstoffe oft vor der Wirksamkeit genannt werden.

Nachhaltigkeit

Wer heutzutage auf Clean Beauty setzt, der verlangt vom Hersteller die Einhaltung ökologischer, gesundheitlicher und sozialer Aspekte. Nicht erst Umweltaktivistin Greta Thunberg hat des Bürgers Blick für Nachhaltigkeit geschärft. Der Verbraucher möchte nicht mehr im Plastikmüll versinken oder die x-te Umverpackung aufreißen, um an ein Produkt zu gelangen. Außerdem sollte alles möglichst ressourcenschonend sein. Der Gedanke der Nachhaltigkeit fängt bei Beauty-Produkten bei der Entwicklung an, führt über den Herstellungsprozess, reicht weiter über das Verpackungskonzept und endet mit dem Verkauf/Versand.

Naturkosmetik & Bio-Kosmetik

Clean Beauty gilt als Überbegriff für saubere Schönheitsprodukte, doch auch hier gibt es Unterschiede zum konventionellen Angebot. Und sogar Naturkosmetik und Bio-Kosmetik heben sich voneinander ab. Produkte, die einen hohen Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen aufweisen, zählen zur Naturkosmetik, während bei der Bio-Kosmetik ein großer Anteil der pflanzlichen Inhaltsstoffe zusätzlich aus biologischem Anbau kommen muss.

Auf Siegel achten

Es lohnt sich übrigens durchaus, sich einmal mit den Siegeln für Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, denn nicht alles ist wirklich so clean, wie es scheint oder wie Werbeaussagen weismachen wollen. Nachhaltigkeitssiegel finden wir im Lebensmittelbereich, als Instrument für den Textilhandel und selbstverständlich auch im Beauty- und Health-Segment (Beispiel: Ecocert-Siegel). Zertifizierungssiegel sind ein guter Maßstab, die dem Verbraucher ein hohes Maß an Transparenz schenken, da für den Erhalt eines Siegels wichtige Kriterien erfüllt werden müssen. Grundsätzlich kann jedes Produkt nur dann das Zertifizierungslogo tragen, wenn es einzeln den Zertifizierungsprozess durchlaufen ist. Eine automatische Vergabe für alle Produkte eines Herstellers ist nicht möglich.

Kleopatra badete gern in Eselsmilch, um ihre Schönheit zu bewahren

Eine gute Pflege hat seit Beginn der Menschheitsgeschichte einen hohen Stellenwert. Es heißt, Kleopatra badete gern in Eselsmilch, um ihre jugendliche Schönheit zu erhalten. Durch die Entdeckung bestimmter chemischer Substanzen verbunden mit der Industrialisierung wurde an natürlichen Rohstoffen gespart und in den Töpfen, Tuben und Tiegeln landeten Substanzen, deren Inhaltsstoffe glauben ließen, sie würden dem Chemiebaukasten entstammen. Letztlich war es so: Durch den Einsatz von Chemie konnten Cremes & Co. schneller und in größeren Mengen maschinell hergestellt werden – und die Nachfrage war da.

Bewusstsein ist da

Heute steht das Bewusstsein über dem bloßen Konsum. Pflege soll pflegen und nicht schaden und so fordern Kunden im Hinblick auf den Erhalt der Umwelt und ihrer Gesundheit naturnahe Produkte und ein „Frei von …“.

Ohne Tierversuche, Parabene …

Clean Beauty bedeutet, möglichst ohne künstlich hergestellte Farb- und Duftstoffe, Salze, Säuren, gentechnisch veränderte Organismen, Parabene, Silikone, Paraffine und andere Erdölprodukte auszukommen. Natürliche, pflanzliche Rohstoffe (gern ökologisch) sollten enthalten sein und Veganer verzichten auf Stoffe, die von Tieren produziert werden (Milch, Honig …). Rohstoffe aus toten Wirbeltieren – etwa tierische Fette, Kollagen, Nerzöl – werden abgelehnt und nicht extra erwähnt werden muss, dass Tierversuche bei der Entwicklung und Herstellung unerwünscht sind.

Pflanzlich soll es sein

Schön, wenn in der Aloe-Vera-Creme tatsächlich Aloe vera enthalten ist. Es schafft Vertrauen, wenn Ringelblume, Hagebutte, Kamille und Pfefferminze in ihrer natürlichen Form in den Inhaltsstoffen zu finden sind. Einfach gesagt: Clean Beauty sollte es sein. (sto.)

» Originalbericht in Ausgabe 6-2021 lesen

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