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Jsabelle Wipf übernimmt die Position als „Head of Education & Leadership“ bei ALEONN

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Seit Mai 2026 verantwortet Jsabelle Wipf als Co-Founder und „Head of Education & Leadership“ den Aufbau des Ausbildungsbereichs bei ALEONN. Sie entwickelt das künftige Schulungs- und Leadership-Konzept, und begleitet Teams und Business-Member auf ihrem Erfolgsweg. Insbesondere für Einsteiger soll durch das neue Konzept eine perfekte Grundlage für den richtigen Start geschaffen werden. 

Menschen und Gesundheit als roter Faden

Der Werdegang, der zu dieser Aufgabe führt, beginnt früh. „Mein ganzes berufliches Leben dreht sich, seit ich sechzehn bin, um Menschen und ihre Gesundheit, ihre Entwicklung und ihre Entfaltung“, sagt Jsabelle Wipf. Die erste Station war das Gesundheitswesen: zunächst als Pharma-Assistentin, später als Spezialistin für Fachausbildungen in der Krankenversicherung. Symptome lesen, Systeme verstehen, präzise arbeiten unter Belastung – aus dieser Zeit stammt auch die Routine im Ausbilden. Die Zahl der gehaltenen Ausbildungsstunden hat sie nach eigenen Angaben längst aus den Augen verloren.

Von der Konzernwelt ins Network Marketing

Es folgte die Konzernwelt. Fünf Jahre arbeitete Jsabelle Wipf bei der Allianz Suisse, zuletzt als Leiterin Schadenservice Personenschaden mit nach eigenen Angaben rund 30 direkt unterstellten Mitarbeitern und als Mitglied des Kaders. Davor verantwortete sie als HR Business Partner rund 450 Mitarbeiter über alle Hierarchiestufen hinweg. Ende 2013 verließ sie den Konzern und startete im November 2013 erstmalig im Network Marketing.

Aleonn: Nadja Kirschner und Jsabelle Wipf
Aleonn: Nadja Kirschner und Jsabelle Wipf

Liebe auf den ersten Blick

Seit 2014 arbeitet Jsabelle Wipf selbstständig mit der Wipf Cooperation GmbH. Ihren Ansatz beschreibt sie als „Arbeit am Nervensystem und an den Mustern, die sich darauf gebaut haben“. Klassisches Coaching sei das nicht: „Es ist Begleitung an der Basis, damit Menschen wieder tragfähige Systeme bekommen.“

Zusammengeführt haben beide Seiten ein gemeinsames Businessnetzwerk in Javea, wo ALEONN seinen Sitz hat. Jsabelle Wipf beschreibt die Begegnung als „Liebe auf den ersten Blick“. Überzeugt habe sie am Ende ein einziger Satz, den ALEONN als eigenes Selbstverständnis formuliert: „Wir nutzen nicht Menschen, um eine Firma aufzubauen, wir nutzen eine Firma, um Menschen aufzubauen.“ Viele Unternehmen behaupteten so etwas, sagt sie. „Bei ALEONN habe ich erlebt, dass die Reihenfolge ernst gemeint ist. Der Mensch steht am Anfang, das Geschäft folgt daraus.“

Warum der Zeitpunkt passte

Dass der Wechsel jetzt kam, führt Jsabelle Wipf auf zwei Umstände zurück: ein Unternehmen, das von Grund auf den Menschen ausgerichtet sei, und eine Rolle, die zu ihren Kompetenzen passe. „Ich übernehme gerne Verantwortung, und die Rolle fühlt sich an wie das Zusammenspiel vieler Elemente, die ich über Jahre in verschiedensten Funktionen ausgeübt habe, jetzt vereint bei ALEONN.“ Hinzu komme die Ausrichtung des Unternehmens auf Lebensqualität und, wie sie es nennt, „eine Produktentwicklung, die auf wissenschaftlicher Sorgfalt aufbaut und ohne große Versprechen auskommt“.

Onboarding als Kern des Konzepts

Im Mittelpunkt des Bildungsbereichs steht ein Onboarding-Programm. „Ein persönliches, menschliches und fachlich fundiertes Onboarding ist ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg eines neuen Business-Members“, sagt Wipf; weitere Formate baue ALEONN darum herum. Geplant ist eine Mischung aus Online-Trainings und regelmäßigen Community-Calls für die laufende Begleitung, ergänzt um Präsenzformate für jene Momente, in denen persönliche Nähe den Unterschied macht. Die „Leader“ will sie dabei individuell auf ihrem Weg begleiten.

Duplizierbare Strukturen, individuelle Wege

Inhaltlich setzt Wipf beim Business- und Teamaufbau an. Dazu kommen Leadership-Grundlagen, Mindset-Arbeit, Ausrichtung, Fokus und die eigene Tragfähigkeit. Der Anspruch: Prozesse und Strukturen integrieren, die duplizierbar sind und sich anschließend individuell anpassen lassen. „Jede Karriere ist anders, jedes Business-Member benötigt eine andere Begleitung auf seinem Weg“, sagt sie. Ihr Wunsch für die eigene Arbeit sei, „dass sie den Nährboden gibt für großartige individuelle Wege der einzelnen Business-Members“.

Selbstführung vor Führung

Ihre Auffassung von Führung fasst sie in einem Prinzip zusammen: Menschen tragfähig machen, damit sie ihre eigene Richtung gehen können. Sie beruft sich dabei auf Max de Pree, den sie sinngemäß so wiedergibt: Menschen ließen sich nicht an Visionen binden, wohl aber mit Freiheit und Mitteln ausstatten, ihre Visionen zu entfalten. „Eine gute Führungskraft entwickelt keine Abhängigkeit, sondern führt Menschen in eine echte Unabhängigkeit. Der Ausgangspunkt bleibe das eigene System: „Wer sich selbst regulieren und tragen kann, kann auch andere führen, ohne Druck weiterzugeben.“

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