Was braucht man als Networker für das perfekte Facebook-Marketing?

Braucht ein Networker die sozialen Medien? Liefert Social Media einen Mehrwert oder lenken all die Texte, Fotos und Videos nur von der eigentlichen Arbeit – dem Generieren von Kunden und neuen Partnern – ab? Ist Facebook ein Spaß oder ein ehrliches Business-Tool, durch dessen Nutzung sich langfristig ein Team aufbauen lässt? Mit welchen Inhalten sollte das eigene Profil gefüllt werden und wird neben dem Profil noch eine Fanpage (also eine Facebook-Seite) benötigt? Und wie schaut es mit den Gruppen aus? Soll ich Gruppen beitreten oder gar selbst eine Gruppe erstellen und in diese einladen?

Welche Möglichkeiten bietet die Plattform

Welche Möglichkeiten bietet die Plattform überhaupt und wie sinnvoll lassen sich die Funktionen für das tägliche Business nutzen? Die Antwort auf die Frage, ob Networker die sozialen Netzwerke nutzen sollten, lautet ganz klar „Ja!“ Und die Antwort auf die Frage nach einer Fanseite und der Bedeutung der Gruppen lässt sich mit den Worten „Das kommt darauf an“ formulieren.

Die Aktivität in den sozialen Medien hängt immer von der Antwort auf die Frage „Was will ich erreichen?“ ab. Welche feinen Unterschiede es beim Profil, der Seite und den Gruppen gibt, was hier zu beachten ist und welche unternehmerischen Interaktionen wirklich zielführend sind (um Geld zu verdienen!), schauen wir uns einmal an.

Wichtig ist: Wer sich erfolgreich bei Facebook positionieren möchte, sollte sich vorab eine Strategie überlegen, die eine langfristige Ausrichtung vorsieht, denn: Facebook will gefüttert werden, die Follower dürsten nach Content und wer sich hier als Experte, Unternehmer oder Vertriebsprofi zeigt, der muss abliefern: Texte, Fotos, Videos, also Inhalte mit Mehrwert. Dazu müssen Kommentare gelesen und Fragen beantwortet werden. Facebook ist mehr als ein Netzwerk, das Likes einsammelt.

Das Facebook-Profil

Gibt es heute überhaupt noch eine businessorientierte Person, die kein Facebook-Profil besitzt? Wohl kaum. Als Social Network gestartet, hat sich Facebook zu einem Business-Werkzeug etabliert, das mittlerweile unabdingbar ist für den Geschäftsaufbau. Facebook ist schon längst keine Spaßplattform mehr, auf der ausschließlich private Details aus dem Leben mit den Online-Freunden geteilt werden. Wer sein Facebook-Profil nur nutzt, um Weisheiten, sein Essen oder Urlaubsfotos zu posten, Katzenvideos zu teilen, Posts von anderen Leuten zu kommentieren oder zu schauen, welcher Promi, Influencer oder Mega-Star sich wie und wo in Szene setzt, hat Spaß, aber keinen Business-Erfolg.

Wer Facebook hingegen nutzt, um ehrlich Reichweite aufzubauen, Follower zu gewinnen, Interessenten zu finden, Kunden zu akquirieren und ein Team aufzubauen, der liegt mit diesem Tool ganz weit vorn. Die Möglichkeiten, die Facebook bietet, hat es in der früheren Offline-Welt nicht gegeben. Rund um den Globus können Kontakte geknüpft werden und der große Vorteil von Facebook ist, dass sich Privatleben und Beruf so miteinander vermischen lassen, dass sich Facebook-Freunde sowohl privat als auch beruflich kennenlernen können – und das schafft Vertrauen. Im Network gilt: Gekauft wird von Menschen, nicht von Unternehmen – und somit bietet ein Facebook-Profil beste Voraussetzungen für den authentischen Teamaufbau.

Tipps:

Ein Facebook-Profil ist ein Mix aus Privatleben und Business. Wer sein Profil auf Facebook für sein unternehmerisches Tun nutzen möchte, der sollte genau überlegen, welche Inhalte er dort postet, was er von sich preisgibt, was er kommentiert und liked und welche Fotos er online stellt. Fotos in knappen Badeshorts oder im Bikini in sexy Posen könnten die Follower abstoßen.

Ebenso schwierig wird es, wenn politische Statements geteilt, kommentiert oder selbst verfasst werden. Ein Facebook-Profil zu führen ist eine Gratwanderung aus „Was soll ich?“, „Was darf ich?“, „Was brauche ich?“ und „Was wollen meine Follower?“ und so richtet sich der Inhalt des Profils letztlich nach der Zielgruppe, die erreicht werden will. Möchte ich Network-Neulinge für das Geschäft begeistern, dann kann ein Foto, das mich mit Geldscheinen in der Hand vor meinem Traumauto zeigt, negativ ausgelegt werden, es könnte allerdings auch anziehend sein.

Wer seine Zielgruppe kennt, weiß, welchen Content sie verlangt. Und genau dieser Content wird – wohl dosiert – über das eigene Profil gestreut. Ein Facebook-Profil muss immer authentisch sein, es sollte Freude bereiten und einen Mehrwert liefern. Das Profil soll neugierig machen, darf locken und kann sowohl zur Kontaktaufnahme als auch zur Informationsweitergabe dienen. Empfehlenswert ist ein Mix aus Business-Inhalten und Unterhaltung sowie eine unbedingte Regelmäßigkeit.

Fanpage

Eine Facebook-Seite (Fanpage) hat keine „Freunde“, sondern sie sammelt „Likes“ und so kann jeder Facebook-Nutzer, der ein privates Profil besitzt, eine Seite liken („Gefällt mir“). Eine Facebook-Seite ist für den geschäftlichen Gebrauch gedacht, denn hier stellen sich Firmen dar, um Inhalte zum Unternehmen, ihrer Marke, den Leistungen oder Produkten in Form von Texten, Fotos, Videos mit der Öffentlichkeit (den Fans) zu teilen. Namhafte Persönlichkeiten mit großer Reichweite führen ebenso eine Fanpage und zwar auch, um ihren geschäftlichen Auftritt vom privaten Profil zu trennen.

Ob eine Facebook-Seite sinnvoll ist, hängt nicht nur von der Anzahl der Fans ab. Wer in einem größeren Team arbeitet oder Mitarbeiter hat, kann diesen Zugriff auf die Fanpage gewähren, sodass sie Inhalte erstellen und veröffentlichen können. Eine Seite lohnt sich, um seine Reichweite zu vergrößern und jeder, der Facebook-Werbeanzeigen schalten möchte, kann dieses ausschließlich über eine Fanpage tun. Eine Facebook-Seite wird aus dem eigenen Profil heraus erstellt, der bessere Weg führt allerdings über den Facebook-Business-Manager, der Unternehmern weitere wichtige Funktionen bietet. Über den Business-Manager kann die Seite verwaltet werden. Wer eine Facebook-Seite erstellen möchte, sollte allerdings auch hier daran denken, dass diese regelmäßig für die Follower mit Inhalten gefüllt werden muss.

Tipps

Eine Facebook-Seite lässt sich in wenigen Schritten über das eigene Profil erstellen, besser ist der Aufruf über den Business-Manager (https://business.facebook.com/), denn hier kann ein Konto erstellt und über die Unternehmenseinstellungen eine Seite angelegt werden. Für die Facebook-Seite kann ein Benutzername gewählt werden und das prägt die Seite einerseits besser für den Nutzer ein, andererseits sieht die URL (also die Internetadresse) schöner aus und lässt sich besser verlinken.

Außerdem kann der Name für die Keyword-Suche (Google) relevant sein. Bevor die Fanpage erste Follower generiert, sollten alle wesentlichen Inhalte ausformuliert werden. Wichtig sind auch die rechtlichen Informationen, so ist ein Impressum bei einer Facebook-Seite zwingend erforderlich und auch braucht es eine Datenschutzerklärung (oder Links zu den jeweiligen Inhalten). Die Seite sollte außerdem vollständige Kontaktdaten enthalten, damit Interessenten mit möglichst wenig Aufwand wissen, an wen sie sich bei Fragen oder Interesse wenden können. Bevor die Seite öffentlich zugänglich ist, macht es Sinn, einige Postings zu verfassen, damit neue Fans nicht auf eine leere Seite treffen. Und dann kann gestartet werden. Um die Seite regelmäßig mit Inhalten zu füllen, kann ein Social Media-Kalender geführt werden. Hier wird genau eingetragen, welcher Post wann und wo (Medium, Uhrzeit, Thema etc.) veröffentlicht wird.

Groups

Facebook-Gruppen sind ein ganz hervorragendes Marketing-Instrument, um sich in der Community mit Gleichgesinnten zu einem bestimmten Thema (online auf Facebook) zu treffen, sich zu informieren oder auszutauschen. Das Vernetzen ist der Sinn von Network-Marketing und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Gruppen bei Facebook einer so großen Beliebtheit erfreuen. Sogar Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hob letztens in einer Unternehmensinformation die Bedeutung von Gruppen für Facebook selbst und für den Nutzer hervor.

Mit Hilfe von Facebook-Gruppen können Kontakte geknüpft und Leads generiert werden und das funktioniert sowohl durch das Beitreten in Gruppen, aber eben auch durch das Erstellen einer eigenen Gruppe. Wer weiß, wo seiner Zielgruppe der Schuh drückt und hier als Experte eine Lösung parat hat, der kann von der Interaktion in Gruppen profitieren. Mittlerweile gründen nicht nur Vertriebspartner eigene Gruppen, sondern auch die Unternehmen selbst laden in Gruppen ein.

Immer dann, wenn Fachwissen mit einer konkret festgelegten Zielgruppe geteilt werden soll, ist eine Facebook-Gruppe ein perfektes Tool. Ob jemand selbst eine Gruppe gründet (weil er Experte ist und andere Menschen mit seinem Wissen bereichern kann) oder einer Gruppe beitritt (um sich auszutauschen und zu vernetzen), hängt vom persönlichen Know-how, den Zielen sowie den Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppe ab.

Tipps

Gruppen bieten ein vertrauliches Umfeld und so gibt es unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten: offen, geschlossen und geheim. Offene Gruppen sind öffentlich und für jeden auffindbar. Um Mitglied in einer geschlossenen Gruppe zu werden, muss als Facebook-Nutzer eine Anfrage mit der Bitte um Aufnahme gestellt werden. Eine private (geheime) Gruppe ist über die reguläre Facebook-Suche nicht zu finden. Neue Mitglieder können nur von einem Gruppenmitglied hinzugefügt oder eingeladen werden.

Wer selbst eine Gruppe gründen und in diese einladen möchte, kann in den Einstellungen weitere Personen als Administratoren festlegen. Das ist prima, wenn sich im Team die Arbeit geteilt werden soll. Auch kann hier festgelegt werden, dass neue Mitglieder und Posts von den Admins genehmigt werden müssen. Mitglieder von Gruppen erhalten standardmäßig eine Benachrichtigung, wenn ein Mitglied in der Gruppe etwas postet.

Gruppenmitglieder können miteinander chatten, Fotos hochladen, an Dokumenten mitarbeiten und alle Mitglieder, die Freunde sind, zu Gruppenveranstaltungen einladen. Wer seinen Geschäftsbetrieb über Facebook steuern möchte, kann eine eigene Gruppe erstellen und Partner einladen. Wer allgemein Kontakte knüpfen will, kann dieses ganz leicht über einen Beitritt in eine bereits bestehende Gruppe tun. Die Frage lautet also wieder einmal: Was will ich erreichen und wen will ich erreichen? (sto.)

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