Der steirische Frischekosmetik und Supplement-Pionier RINGANA setzt seinen dynamischen Wachstumskurs fort: Mit einer Investition von 7,2 Millionen Euro wird der Standort in der Hartberger Angerstraße zum hochmodernen Kompetenzzentrum für Nahrungsergänzungsmittel ausgebaut – 30 neue Arbeitsplätze entstehen in der Region.
Kapazität von 2.600 Paketen pro Stunde
Nach dem erfolgreichen Neubau des RINGANA Campus in St. Johann in der Haide, der millionenschweren Investition in das dortige Logistikzentrum mit einer Kapazität von 2.600 Paketen pro Stunde sowie dem laufenden Hotelprojekt „Mikeli“ in der Hartberger Innenstadt – das künftig auf 10.000 Übernachtungen pro Jahr ausgerichtet sein soll – folgt nun der nächste Meilenstein. Im ehemaligen „Frischewerk“ entsteht ein Produktionsstandort auf höchstem technologischen Niveau. Rund die Hälfte der Investitionssumme fließt in neue Anlagen und Maschinen, der Rest in umfangreiche Baumaßnahmen.
„Wir glauben an den Standort, weil wir hier leben und stolze Hartberger sind“, erklärt Co-CEO Michael Wannemacher das anhaltende Bekenntnis zur Region.
Modernste Produktionstechnologie auf 13 Metern Höhe
Das ehemalige Logistikzentrum wird komplett demontiert – der 13 Meter hohe Raum bietet künftig Platz für große Mischanlagen und modernste Produktionstechnik. Der gesamte Bereich wird als Hygienezone mit kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit konzipiert. Neben der Herstellung von Nahrungsergänzung in Kapselform (Caps) wird eine weitere Produktionslinie für die RINGANA Packs in Betrieb genommen.
Ergänzt wird das Konzept durch erweiterte Endverpackungsbereiche, optimierte Lagerflächen für Rohstoffe sowie Halbfertig- und Fertigwaren, einen eigenen Sensorikraum zur Qualitätsprüfung, großzügige Büroflächen sowie professionelle Personal- und Materialschleusen. Eine gläserne Besucherbrücke – analog zum Campus in St. Johann – ermöglicht künftig transparente Einblicke in die Produktion.
Der Baustart erfolgt im Januar, die Fertigstellung ist für März 2027 geplant.
Rasantes Personalwachstum
Mit dem Ausbau entstehen 30 neue Arbeitsplätze am Standort Angerstraße. Das Unternehmen verzeichnet insgesamt ein beeindruckendes Wachstum: Von 595 Mitarbeitern zu Jahresbeginn 2025 stieg die Belegschaft bereits auf 750 im Oktober. Bis Jahresende werden es 800 sein, 2026 soll die 1.000-Mitarbeiter-Marke erreicht werden.
„Wir sind stolz darauf, zu zeigen, dass große Erfolge aus einer starken regionalen Basis entstehen können – aus Hartberg und St. Johann in der Haide hinaus in die Welt. Heute zählen wir zu den größten Arbeitgebern der Region und bieten eine beeindruckende Vielfalt an Berufsfeldern“, betont CEO Andreas Wilfinger. Gemeinsam mit Co-CEO Michael Wannemacher und Prokuristin Ulla Wannemacher bildet er das Führungstrio des Unternehmens.
Internationale Expansion auf zwei Kontinenten
Parallel zum regionalen Engagement treibt RINGANA seine Internationalisierung voran. Für 2026 ist die Expansion in die USA mit dem ersten Produktionswerk außerhalb Europas geplant. Auch Südamerika steht im Fokus der strategischen Entwicklung.
„Im Zuge der Internationalisierung planen wir große, strategische Investitionen – sowohl im In- als auch im Ausland. Es hat sich bei unseren Gesprächen in den USA gezeigt, dass vor Ort eine große Bereitschaft für die Unterstützung internationaler Unternehmen herrscht“, berichtet Wannemacher.
Das Unternehmen erwartet für das kommende Jahr ein Umsatzwachstum von 30 Prozent.
Appell an die Politik
Gleichzeitig will RINGANA das Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern suchen, um die infrastrukturellen Rahmenbedingungen in der Oststeiermark zu verbessern. „Wenn die Oststeiermark wirtschaftlich interessant sein soll, wird einer der zentralen Punkte sein, dass die Infrastruktur im ländlichen Raum nachgezogen wird“, mahnt Wannemacher. Das Ziel: Die Region als nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsraum festigen.






























