Mit Kim Song-yun konnte Natura Vitalis in Südkorea einen erfahrenen Top-Leader gewinnen, der nicht nur über langjährige Expertise im Network-Marketing verfügt, sondern auch ein ausgewiesener Profi im Online-Marketing ist. Den Kontakt zu dem deutschen Unternehmen stellte der koreanische Vertriebsleiter Lee Dong-ho her. Im Juni 2026 startete Song-yun bei Natura Vitalis und baute innerhalb weniger Monate ein Team mit rund 1.000 Vertriebspartnern in Südkorea auf. Mit einem monatlichen Einkommen von 24.875 Euro in der Spitze dürfte er derzeit der bestverdienende Vertriebspartner von Natura Vitalis sein.
Vom Online-Marketing ins Network-Marketing
Bevor Kim Song-yun das Direct Selling für sich entdeckte, war er Unternehmer im Online-Marketing. 2004 stieg er erstmals ins Network-Marketing ein und erreichte nach nur einem Jahr und elf Monaten die höchste Karrierestufe seines damaligen Unternehmens. Bis 2017 blieb er der Branche treu.Â
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„Gute Produkte sind selbstverständlich die Grundlage. Noch entscheidender sind jedoch die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens und die Persönlichkeit sowie die Verantwortung der Eigentümer.“
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Den Weg zu Natura Vitalis ebnete Lee Dong-ho, dem Song-yun seit Langem großes Vertrauen entgegenbringt. Natura Vitalis überzeugte Song-yun in allen Punkten und so stieg er sofort ein. Obwohl die offizielle Vertriebslizenz für Korea noch nicht vorlag, traf er die Entscheidung, notfalls fünf Monate ohne Einkommen zu arbeiten, und reiste durch das ganze Land, um das Geschäft aufzubauen.
Die Bilanz nach wenigen Monaten kann sich sehen lassen: aus 27 persönlich gesponserten Erstlinien sind rund 1.000 Teampartner entstanden, woraus bislang ein kumuliertes Einkommen in Höhe von 53.333 Euro resultierte.
Song-yun denkt in Entwicklungsphasen und visiert 20 Millionen Jahresumsatz an
Nachdem im Jahr 2026 ein gutes Fundament gelegt wurde, peilt er für 2027 bereits einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro an: Dazu sollen die derzeit zwölf regionalen Center auf 50 wachsen, ergänzt um ein einheitliches Schulungssystem, ein ausgebautes Online-System, eine Niederlassung in Busan und den Beginn des internationalen Geschäfts.
Mit der richtigen Strategie und Umsetzung sieht der neue Topleader des Unternehmens Natura Vitalis bereits heute unter den umsatzstärksten Direct-Selling‑Unternehmen Koreas positioniert und kann sich einen Jahresumsatz von 200 Millionen US-Dollar vorstellen, womit Natura Vitalis zu den TOP Five zählen würde.
„Dabei geht es mir nicht nur um meinen persönlichen Erfolg. Ich möchte ein System aufbauen, das auch unseren Partnern finanzielle und zeitliche Freiheit ermöglicht“, sagt er. Und vielleicht geht es dann mit den erfolgreichsten Partnern in einem eigens gecharterten Flugzeug auf Incentive-Reise, ergänzt Kim Song-yun.
Arbeitsweise und Mindset: Coaching statt Schablone
In seiner Hana-Gruppe arbeiten Führungspersönlichkeiten mit Erfahrung aus unterschiedlichen Network-Unternehmen. Jeder soll seine Stärken einbringen: Song-yun empfiehlt jedem Manager ein Geschäftssystem, das zu Persönlichkeit und Situation passt, und verbindet die Prinzipien der Duplikation mit modernen Online-Methoden.
Drei bis fünf Menschen zu gewinnen, hält er nicht für die größte Hürde – weit mehr Zeit kostet die Ausbildung. Um sie zu verkürzen, hat die Hana-Gruppe eigene Materialien entwickelt: einen Produktkatalog, einen Geschäftsleitfaden für Manager und eine Präsentationsunterlage für die Partnergewinnung.
Aktuell entstehen Action-Plan-Bücher mit konkreten Schritten für jede Karrierestufe. Wöchentliche Teammeetings in den Centern und Schulungen über die Plattform Naver Band ergänzen das System. „Alles Weitere bleibt mein Geschäftsgeheimnis“, sagt er.
Nach 14 Jahren im Network-Marketing empfindet er es als Berufung, anderen Menschen ein Einkommen zu ermöglichen. Den koreanischen Markt zählt er zu den anspruchsvollsten überhaupt, zumal die Wirtschaftslage derzeit schwierig ist – doch gerade darin sieht er die Chance, seine Fähigkeiten zu beweisen. Sein persönliches Ziel: das höchste Einkommen seines Lebens zu erzielen, was natürlich einen entsprechenden Einsatz abverlangt.
Erfolgsfaktoren und Business-Tipps
In der Anfangsphase hielt Song-yun an manchen Tagen bis zu sieben Geschäftspräsentationen persönlich. Entscheidend sei, früh zu erkennen, ob jemand die Produkte nutzen oder ein Geschäft aufbauen will. Von seinen Partnern erwartet er, nach klaren Systemen zu arbeiten und Gefühle sowie zwischenmenschliche Verpflichtungen in Balance zu halten.
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„Eine gute Führungskraft ist nicht einfach nur ein netter Mensch. Eine gute Führungskraft ist jemand, der anderen einen klaren Weg aufzeigen kann.“
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Sein konkretester Tipp: täglich mit mindestens zehn Menschen über das Unternehmen zu sprechen – online ist das jederzeit möglich. Wichtig sei, wirklich zuzuhören, denn neben dem Geschäftssystem werden auch Haltung und Kultur einer Organisation weitergegeben. Wer das dauerhaft leisten will, muss seine Energie bewahren: „Lassen Sie sich nicht von den Umständen bestimmen. Lernen Sie, selbst die Umstände zu gestalten. Denn dazu ist nur in der Lage, wer gelernt hat, auf seiner eigenen Seite zu stehen.“
Vision und Lebensphilosophie
Einen Grundsatz verhandelt Song-yun nicht: Er wird nie etwas tun, das die Existenz eines anderen Menschen gefährdet, auch wenn er davon profitieren könnte – daran hielte er fest, selbst mit einem Messer an der Kehle, sagt er bestimmend.
Sein zweiter Leitsatz: Nichts im Leben ist umsonst – ehrliche Anstrengung zahlt sich aus. Lange gab er, bevor er etwas erwartete, und nahm sich dabei zu sehr zurück. Im vergangenen Jahr ordnete er seine Beziehungen neu: Menschen einzuschätzen sei eine Form von Weisheit, doch man müsse sich auch von Beziehungen lösen können. Nur wer Platz schafft, lässt neue Menschen ins Leben. Genau in dieser Phase begegnete ihm Natura Vitalis.
Erfahrungen, die das Leben prägen
Mit 22 Jahren veränderte sich sein Leben schlagartig. Während des Militärdienstes ging das Bauunternehmen seines Vaters bankrott, der Vater erlitt einen Schlaganfall, und Song-yun überlebte wie durch ein Wunder einen schweren Unfall am Steuer eines 2,5-Tonnen-Lastwagens. „Ich muss leben“, war sein einziger Gedanke – der Beginn eines zweiten Lebens. Später fehlte das Geld für die Fahrt zur Universität; ein Semester lang ging er täglich 14,4 Kilometer zu Fuß. Ausgerechnet das half seinem verletzten Rücken mehr als jede Physiotherapie.
Den Schulden des Vaters von rund 186.667 Euro begegnete er unternehmerisch. Statt bis zum fünfzigsten Lebensjahr abzuzahlen, fragte er sich, wie er das Geld in ein bis zwei Jahren verdienen könnte, und übernahm mit seiner Mutter eine kleine Kneipe. Tagsüber Studium, abends Tresen – so zahlte er während der Fußball-WM 2002 rund 133.333 Euro zurück. In der Corona-Pandemie erzielte er mit Schutzmasken binnen kurzer Zeit rund zwei Millionen Euro Umsatz – und lernte Natura Vitalis kennen.
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„Vielleicht gibt es für alles, was in unserem Leben geschieht, einen Plan, den wir noch nicht erkennen können. Deshalb sollten wir nicht allein in Verzweiflung versinken.“
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Solange wir leben, können wir neu anfangen – das ist Kim Song-yuns Lehre aus all dem. Man muss sich immer fragen: „Wofür bin ich auf dieser Welt?“ Und sein Rat: „Ganz gleich, wie schwierig Ihr Leben im Moment sein mag, verlieren Sie niemals den Glauben an Ihre Zukunft.“






























