THE NEXT WAVE – Zeitenwende im Direct Selling 

In den nächsten zehn Jahren dürfte die Direct-Selling-Branche vor dem größten Umbruch und den größten Herausforderungen stehen, die es jemals gab. 

  • Generationen Y und Z bestimmen Zukunft im Network
  • Das Internet hat die Welt verändert
  • Social-Media-Plattformen sind Kontaktbörse für Vertrieb
  • Millionen Mikro-Influencer auf der Suche nach Produkten
  • Hightech-Online-Tools werden Voraussetzung
  • Neue Vergütungspläne werden den alten Breakawy ablösen
  • Das Broadcast-Studio wird das Präsenz-Event ablösen
  • Network-Unternehmen werden zum Hightech-Full-Service-Dienstleister

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Jan Zijderveld wird neuer Chief Executive Officer von Avon Products

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Avon I Jan Zijderveld wird neuer CEO von Avon

Mit sofortiger Wirkung wird Jan Zijderveld zum Chief Executive Officer der Avon Products Inc. ernannt, gab das an der Börse notierte Unternehmen in einer Pressemeldung bekannt. Zijderveld tritt damit die Nachfolge von Sheri McCoy an, die scheinbar kein gutes Händchen an der Spitze des Beautygiganten hatte und nun abtritt.

Umsatzeinbruch und Aktiencrash

Unter der Ägide von McCoy ist der Umsatz des einstmals größten Direct Selling Unternehmens von fast 10 Milliarden Dollar auf knapp 5,7 Milliarden Dollar bis Ende 2017 zusammengeschmolzen, wobei der Aktienkurs am 8.2.208 bei nur noch 2,23 Dollar lag.

Als McCoy vor rund fünf Jahren das Amt als CEO von der Vorgängerin Andrea Jung übernahm, tobte bereits im Hintergrund die Übernahmeschlacht um die Mehrheit bei Avon. Erodierende Umsatzzahlen, Bestechungsskandale in China und eine verpasste Umstrukturierung des Konzerns ließen zahlreiche Brandherde auflodern, die es zu löschen galt.

In der Konsequenz musste McCoy 80 Prozent des Tafelsilbers durch den Verkauf des Nordamerika-Geschäftes an Cerberus vornehmen, um Kapital für die Neuausrichtung zu beschaffen.

Zijderveld soll den Turnaround schaffen

Jan Zijderveld, der zuvor als Präsident von Unilever in Europa tätig war, soll nun den Turnaround bei Avon einleiten. Der Manager kann zwar auf eine 30. jährige Karriere bei Unilever zurückblicken und verfügt scheinbar über die entsprechende internationale Erfahrung, um Avon neu positionieren zu können, ob er aber die Mechanismen kennt, um den Direktvertrieb neu anzukurbeln, bleibt erst einmal abzuwarten.

Auf die leidgeplagten Avon-Ladies könnten also weiterhin turbulente Zeiten zukommen, denn noch ist das Schiff nicht im sicheren Hafen und weitere Übernahmegerüchte schaffen ebenfalls kein Vertrauen.

Hier geht es zum Unternehmensprofil

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